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Preiserhöhung

40 Euro für Liegestuhl & 4 Euro für Bier: Montenegro schockt mit Preisen

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(FOTO: iStock)

Während die Vorfreude auf Sonne, Strand und Meer ungetrübt zu sein scheint, stehen Reisende, die ihren Sommerurlaub an der montenegrinischen Küste planen, vor einer unerwartet teuren Überraschung. Im Vergleich zu den Vorjahren sind die Kosten für Aufenthalt, Verpflegung und Freizeitaktivitäten deutlich gestiegen, sodass Urlauber tief in die Tasche greifen müssen.

Die Preise variieren je nach Urlaubsort beträchtlich. Insbesondere in Budva und Kotor müssen Reisende tiefer in die Tasche greifen als beispielsweise in Bar, Porto Montenegro, Tivat, Herceg Novi oder Ulcinj. Es ist kein Geheimnis, dass sowohl die Kosten für Lebensmittel als auch für Unterkünfte in der Hauptsaison sprunghaft ansteigen können – teilweise verdoppeln sie sich im Vergleich zur Vor- und Nachsaison.

Strandleben zu Premium-Preisen

Ein Blick auf die Strandkosten verdeutlicht die Preissituation: Das Mieten von Sonnenliegen, einschließlich zwei Liegen und einem Sonnenschirm, kann in Budva zwischen 10 und 40 Euro pro Tag variieren. Ein einfaches Getränk am Strand schlägt mit mindestens drei Euro zu Buche, während für eine Tasse Kaffee bis zu 2,50 Euro und für ein Bier zwischen 2,30 und 3,90 Euro fällig werden. Für jene, die sich einen exotischen Cocktail gönnen möchten, beginnen die Preise bei sieben Euro. Wer zwischendurch eine Pizza genießen möchte, muss mit Kosten zwischen 10 und 14 Euro rechnen.

Preissprünge auch im Einzelhandel spürbar

Auch abseits der Strände, insbesondere in kleineren Geschäften in unmittelbarer Nähe zu Ferienunterkünften, spüren Urlauber die Hochsaison im Geldbeutel. So kann ein 10er-Pack Toilettenpapier ab 2,50 Euro kosten, während Waschmittel mit Preisen ab sechs Euro zu Buche schlägt. Der Preis für Brot beginnt bei 0,70 Euro, wobei Obst und Gemüse je nach Einkaufsort variieren können.

Diese Steigerungen haben bei vielen Touristen für Bestürzung gesorgt, vor allem im Vergleich zu den Preisen in der ersten Junihälfte, als Kaffee und andere Strandgetränke noch deutlich günstiger waren. Dennoch gibt es auch Reisende, die der Meinung sind, die Preise seien fair und unterscheiden sich nicht wesentlich von denen in ihrer Heimat.