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Familiendrama

67-Jähriger tötet Ehepaar und fährt mit Kindern der Opfer zu McDonald’s

67-Jähriger tötet Ehepaar und fährt mit Kindern der Opfer zu McDonald’s
FOTO: iStock/BrianAJackson/Robert Way
2 Min. Lesezeit |

Nach dem brutalen Doppelmord an einem Ehepaar führte der Täter die Kinder seiner Opfer zu McDonald’s. Der 67-jährige Fensterputzer wurde nun schuldig gesprochen.

Nach einem tödlichen Angriff auf ein Ehepaar in East Sussex hat ein Gericht den 67-jährigen Derek Martin für schuldig befunden. Der Fensterputzer tötete am 9. Jänner 2023 Chloe Bashford und ihren Ehemann Josh in deren Wohnung. Als Auslöser gilt ein Streit um finanzielle Angelegenheiten. Der Täter kannte die Familie bereits, da er zuvor eine Beziehung mit Chloes Mutter geführt hatte.

Die Ermittlungen ergaben, dass Martin zunächst Chloe mit einem Hammer attackierte und anschließend mit einem Messer tötete. Als ihr Ehemann Josh kurz darauf heimkehrte und den bewaffneten Angreifer bemerkte, versuchte er zu flüchten. Der Täter holte ihn jedoch ein, stach mehrfach auf ihn ein und erwürgte ihn schließlich.

Vertuschungsversuch

Nach der Gewalttat unternahm Martin mehrere Schritte, um seine Spuren zu verwischen und die im Haus befindlichen Kinder von den Leichen fernzuhalten. Er wechselte seine Kleidung, entfernte sämtliche Türgriffe und holte die übrigen Kinder von der Schule ab. Anschließend fuhr er mit ihnen zu einer McDonald’s-Filiale – ein Vorgang, der durch Videoaufzeichnungen dokumentiert ist.

Den Kindern erklärte er, ihre Eltern hätten eine Auseinandersetzung. Nach dem Restaurantbesuch brachte er die Kinder zu ihrer Großmutter, besorgte sich Bier und konsumierte dieses an einer nahegelegenen Strandpromenade.

Selbstgeständnis

Der Täter stellte sich später selbst bei der Polizeiwache in Brighton. „Ich habe zwei Menschen getötet“, gestand er den Beamten und nannte den Aufenthaltsort der Leichen. Die Polizei fand daraufhin die Körper des Ehepaars. Martin befindet sich seither in Untersuchungshaft.

Seine Verteidigung, er habe unter einer depressiven Störung gelitten, konnte vor Gericht nicht belegt werden.

Die Urteilsverkündung ist für den 6. November angesetzt.

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KO KOSMO-Redaktion
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