Die Denver Nuggets feierten ihren ersten Saisonsieg mit einem überzeugenden 133:111-Erfolg gegen die Phoenix Suns. Bereits im zweiten Spielabschnitt zogen die Gastgeber auf 17 Punkte davon.
Zwar kämpften sich die Suns später noch einmal auf einen einstelligen Rückstand heran, doch Denver antwortete eiskalt mit einem 11:0-Lauf, der die Vorentscheidung brachte. In der heimischen Ball Arena dominierten die Nuggets vor allem in der Zone – und das, obwohl Superstar Nikola Jokic diesmal nicht als Hauptpunktlieferant glänzte.
Der serbische Center bewies einmal mehr seine außergewöhnliche Vielseitigkeit und schnürte sein zweites Triple-Double im zweiten Saisonspiel. In 32 Einsatzminuten sammelte Jokic 14 Punkte (perfekte 5/5 aus dem Feld, 0/3 von Downtown), 14 Rebounds und 15 Assists. Allerdings führte der Ausnahmekönner die Statistik auch bei den Ballverlusten (5) und Steals (3) an.
Nuggets-Teamleistung
Gleich vier seiner Teamkollegen übertrafen ihn in der Punkteausbeute: Cam Johnson erzielte 15 Zähler, Aaron Gordon steuerte 17 bei, Christian Braun kam auf 20, während Jamal Murray mit 23 Punkten, sechs Vorlagen und fünf Rebounds zum Topscorer avancierte.
Suns-Leistungsträger
Aufseiten der Suns ragte Devin Booker mit 31 Punkten und sieben Assists heraus. Grayson Allen (17 Punkte) und Dillon Brooks (15) zeigten ebenfalls ansprechende Leistungen, was jedoch nicht ausreichte, um Phoenix im Spiel zu halten.
Als nächste Aufgabe wartet auf Denver die Reise nach Minnesota zu den Timberwolves, während Phoenix versuchen wird, die aktuelle Serie von zwei Niederlagen in Salt Lake City gegen Utah zu beenden.