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Terror-Razzia

Taylor-Swift-Absage in Wien: So planten die Terroristen den Anschlag

Taylor-Swift-Absage in Wien: So planten die Terroristen den Anschlag
FOTO: iStock/tanyss/EPA-EFE/ROSSELLA PAPETTI
3 Min. Lesezeit |

Ein Schockmoment für Taylor-Swift-Fans in Österreich: Die geplanten Konzerte der weltbekannten Sängerin in Wien wurden gestrichen. Der Grund dafür ist eine Terror-Razzia, die am Mittwoch in Österreich stattgefunden hat.

Geplanter Anschlag

Das Dramatische begann mit dem Durchsickern von Hinweisen auf eine geplante Terroraktion im Wiener Ernst-Happel-Stadion an die Behörden. Spezialeinheiten der österreichischen Polizei führten daraufhin am Mittwochmorgen eine Hausdurchsuchung in Ternitz (Niederösterreich) durch. Dort wurde ein 19-jähriger Verdächtiger mit nordmazedonischen Wurzeln festgenommen, der laut Berichten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Treue geschworen hatte und geplant hatte, die drei Taylor-Swift-Konzerte anzugreifen.

@esterreicherr Achtung! Die drei Taylor Swift Konzerte wurden aufgrund Sicherheitsbedenken von den Veranstaltern abgesagt!! #taylorswift #wien #polizei ♬ GTA IV – Slowed – mikeeysmind & Raul Apxpei

Die Ermittler konnten „chemische Substanzen“ in dem durchsuchten Haus sicherstellen, von denen angenommen wird, dass sie gestohlen wurden. Berichten der „Kronen Zeitung“ zufolge hat der mutmaßliche Terrorist diese Materialien bei seinem ehemaligen Arbeitgeber, einem metallverarbeitenden Betrieb in Ternitz, entwendet.

Festnahmen und Fluchtverdächtige

Im Zuge der Ermittlungen wurden zwei weitere Verdächtige festgenommen: ein 17-Jähriger aus Wien und ein weiterer 17-Jähriger. Der „Kurier“ berichtet jedoch, dass zwei weitere Verdächtige auf der Flucht sind. Eine europaweite Fahndung wurde eingeleitet.

Die genauen Absichten der Verdächtigen bleiben ungewiss. Sicherheitskreise gehen aber davon aus, dass mit einem Sprengsatz ein Selbstmordanschlag geplant war. Diese Annahme stützt sich unter anderem auf ein gefundenes Video, in dem einer der Verdächtigen dem IS Treue schwört, was normalerweise von Terrorzellen nach einem Anschlag veröffentlicht wird.

Enttäuschte Fans und klare Worte von der Regierung

Die Absage der Konzerte bedeutet eine große Enttäuschung für die Fans. Clara aus Klagenfurt äußerte sich dazu: „Ich bin sehr traurig. Ich habe mich seit über einem Jahr auf dieses Konzert gefreut.“ Alina aus Kärnten teilte ähnliche Gefühle: „Ich weiß nicht, was ich sagen soll – außer, dass ein Jahr Vorfreude und Vorbereitungen jetzt einfach so zerstört wurden.“

Tickets und Rückerstattung

Die Entscheidung wurde am Mittwochabend von den Veranstaltern Barracuda Music getroffen, die Konzerte aus Sicherheitsgründen abzusagen. Die Rückerstattung der Ticketkosten soll innerhalb der nächsten zehn Tage erfolgen.

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Offizielle Stellungnahmen und internationale Zusammenarbeit

Der österreichische Kanzler Karl Nehammer lobte die schnelle und koordinierte Aktion der österreichischen Polizei und der internationalen Dienste. Auf X schrieb er: „Die Situation rund um den scheinbar geplanten Terror-Anschlag in Wien war sehr ernst. Dank der intensiven Zusammenarbeit unserer Polizei und dem neu aufgebauten DSN mit ausländischen Diensten konnte die Bedrohung frühzeitig erkannt und bekämpft werden und somit eine Tragödie verhindert werden.“

Zukunft der ‚Eras Tour‘

Trotz der Rückschläge in Wien wird die „Eras Tour“ fortgesetzt. Die nächsten Konzerte sind im Wembley-Stadion in London, England, geplant. Der Veranstalter hat versichert, dass die fünf dort geplanten Termine bisher nicht gefährdet sind.

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KO KOSMO-Redaktion
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