Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
HOCHWASSER

Trinkwasser in Teilen Österreichs weiterhin durch Fäkalbakterien belastet

Trinkwasser in Teilen Österreichs weiterhin durch Fäkalbakterien belastet
Symbolbild. FOTO: iStock/24K-Production
2 Min. Lesezeit |

In Klagenfurt und dem Mühlviertel gibt es derzeit Probleme mit der Trinkwasserversorgung durch Fäkalbakterien, was teils Entwarnungen, aber auch Vorsichtsmaßnahmen zur Folge hat. Während in Klagenfurt die Ursache der Verunreinigung noch untersucht wird, konnte im Mühlviertel bereits auf saubere Wasserquellen umgestellt werden.

Im Mühlviertel und in Klagenfurt gibt es aktuell Probleme mit der Trinkwasserversorgung aufgrund von Verunreinigungen. Während in Klagenfurt das Wassernetz weiterhin auf Fäkalbakterien untersucht wird, konnten dort zumindest in einigen Stadtteilen bereits Entwarnungen gegeben werden. So wurde etwa das Trinkwasser im Stadtteil Viktring kürzlich wieder freigegeben, nachdem es frei von Enterokokken getestet wurde. Auch in anderen Gebieten der Stadt, wie dem Süden und dem Norden, wurde das Leitungswasser bereits als sicher erklärt. Dennoch bleibt die Stadt in Alarmbereitschaft, da die Quelle der Verunreinigung nach wie vor unklar ist. Schätzungen zufolge könnten die Maßnahmen zur Wiederherstellung der Wasserqualität die Stadtwerke rund eine Million Euro kosten.

14 Gemeinden im Mühlviertel

Ähnliche Probleme treten derzeit auch im Mühlviertel auf, wo in 14 Gemeinden coliforme Bakterien im Trinkwasser nachgewiesen wurden. Haushalte in betroffenen Gebieten, wie Walding und Feldkirchen an der Donau, werden aktiv über Vorsichtsmaßnahmen informiert. So wird der Bevölkerung geraten, das Leitungswasser mindestens drei Minuten abzukochen oder auf Mineralwasser auszuweichen, das an öffentlichen Stellen zur Verfügung steht. Die Brunnen, die für die Verschmutzung verantwortlich sind, wurden außer Betrieb genommen, und alternative, saubere Wasserquellen werden genutzt.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen