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KATASTROPHE

193 km/h: Hurrikan „Milton“ fordert weitere Todesopfer (GALERIE + VIDEOS)

193 km/h: Hurrikan „Milton“ fordert weitere Todesopfer (GALERIE + VIDEOS)
FOTO: EPA-EFE/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH
2 Min. Lesezeit |

Der Hurrikan „Milton“ hat am Mittwochabend mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 193 km/h den US-Staat Florida getroffen, insbesondere das Gebiet südlich von Tampa in Siesta Key. Die Naturkatastrophe hat laut Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mindestens 16 Menschen das Leben gekostet. Die Rettungsarbeiten und Aufräummaßnahmen sind in vollem Gange, während gleichzeitig Falschinformationen die Hilfsmaßnahmen erschweren.

Verwüstungen und Rettungsaktionen

Nachdem „Milton“ auf Land getroffen war, schwächte sich der Sturm in der Nacht ab und bewegte sich auf den Ozean hinaus. Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas teilte mit, dass im Zusammenhang mit dem Hurrikan mindestens 27 Tornados auftraten. Trotz der erheblichen Schäden berichtet der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, dass das schlimmste befürchtete Szenario ausblieb. Evakuierungsmaßnahmen trugen dazu bei, viele Leben zu retten.

@i_news2 Hurricane Milton Devastating Tampa Bay, Florida 🇺🇸 2024 #hurricane #hurricanemilton #florida #milton #tropicalstorm #usa🇺🇸 #2024 ♬ Thunderstorm (environmental sound)(53155) – Killy

Die prognostizierten Schäden könnten die Versicherungsbranche mit bis zu 100 Milliarden Dollar belasten, wodurch „Milton“ als einer der fünftstärksten atlantischen Hurrikane in die Geschichte eingehen könnte.

Falschinformationen als zusätzliche Herausforderung

Ein erhebliches Problem stellen derzeit kursierende Falschinformationen dar, die die Menschen hinsichtlich der Hilfsmaßnahmen verunsichern. Mayorkas äußerte Bedenken darüber, dass unter anderem das Gerücht verbreitet wird, Bundesbedienstete würden den Betroffenen ihr Land wegnehmen. Solche Desinformationen führen dazu, dass viele Menschen zögern, die nötige Hilfe anzunehmen. Darüber hinaus gibt es Berichte über Drohungen gegen Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde FEMA.

Auch US-Präsident Joe Biden zeigt sich besorgt über die Verbreitung von Unwahrheiten, die das Leben der Helfer gefährden und die Rettungsarbeiten behindern. Die gezielte Verbreitung von Lügen über verschiedene Plattformen erschwert die Anstrengungen jener, die in der Krise helfen möchten.

Kamera: Octavio Guzman/USA/Hurrikane Milton

Vor „Milton“ zog Sturm „Helene“ über den Südosten der USA und hinterließ große Zerstörungen mit über 200 Toten. Beide Ereignisse unterstreichen die Zerstörungskraft dieser Naturphänomene und die Dringlichkeit einer klaren und faktenbasierten Kommunikation in Krisenzeiten. Die Regierung mahnt zur Wachsamkeit gegenüber Falschinformationen und betont die Bedeutung offizieller Quellen für aktuelle Informationen und Anweisungen.

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KO KOSMO-Redaktion
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