Herbert Kickl kritisierte in seiner Neujahrsrede Hans Peter Doskozil und kündigte an, die SPÖ-Vorherrschaft im Burgenland zu beenden. Zudem betonte er den Erfolg der FPÖ im Jahr 2024 und kündigte politische Veränderungen an.

In einer kürzlich gehaltenen Neujahrsrede hat FPÖ-Chef Herbert Kickl die kommende Landtagswahl im Burgenland zum Anlass genommen, SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil scharf zu kritisieren. Kickl warf ihm vor, das Bundesland erheblich verschuldet zu haben, wodurch die Bürger einen „schweren finanziellen Rucksack“ zu tragen hätten. Weiter forderte der FPÖ-Obmann ein Ende der SPÖ-Vorherrschaft im Burgenland und kündigte an, mit Norbert Hofer als Spitzenkandidat gegen die „Bevormundungspolitik“ der SPÖ vorgehen zu wollen.
Strategische Ziele der FPÖ
Darüber hinaus richtete Kickl den Blick auf die bevorstehende Wahl in Wien, die spätestens im Herbst dieses Jahres stattfinden soll. Er betonte, dass Dominik Nepp und sein Team die für ihn verfehlte Asylpolitik der Wiener SPÖ korrigieren müssten. Sein Ziel sei es, Wien für Asylwerbende weniger anziehend zu machen, um das Sicherheitsgefühl der Wiener Bevölkerung zu erhöhen.
Kickl sprach ebenfalls die für 2025 geplanten Gemeinderatswahlen in Niederösterreich und der Steiermark an. Er prognostizierte, dass die ÖVP einige ihrer Bürgermeisterposten verlieren könnte.
Wachstum und Erfolge der FPÖ
In seiner Rede hob Kickl den wachsenden Zuspruch der Freiheitlichen Partei hervor. Er betonte, dass viele Bürger unzufrieden mit dem aktuellen politischen System seien und die FPÖ als die Partei wahrnehmen, die sich für ihre Anliegen einsetzt.
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Der FPÖ-Chef erinnerte an die Erfolge des vergangenen Jahres, in dem die Freiheitlichen bei den EU- und Nationalratswahlen Spitzenplatzierungen erreichten. Besonders hervorzuheben sei der Erdrutschsieg in der Steiermark, wo die FPÖ fast 35 Prozent der Stimmen erzielte und Mario Kunasek als zweiten FPÖ-Landeshauptmann in Österreichs Geschichte aufstellen konnte. Für Kickl war 2024 das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der FPÖ, was er mit den Worten beschloss, dass der verstorbene Jörg Haider darauf stolz wäre.