Zehn Stunden Dauerlärm, besorgte Nachbarn und ein Notfalleinsatz – am Ende entpuppte sich der vermeintliche Notfall als tierische Haushaltsaktivität.
In Dresden löste ein über zehn Stunden laufender Staubsauger einen Feuerwehreinsatz aus. Wie aus einem Bericht der Dresdner Feuerwehr hervorgeht, war das Geräusch des Haushaltsgeräts bereits ab 6:30 Uhr morgens zu vernehmen. Nach stundenlangem Dauerbetrieb verständigten die Bewohner des Mehrfamilienhauses schließlich um 16:52 Uhr die Einsatzkräfte. Zuvor hatten sie vergeblich an die Tür der betreffenden Wohnung geklopft, ohne eine Reaktion zu erhalten. Die Feuerwehr vermutete zunächst eine hilflose Person in der Wohnung.
Besorgte Nachbarn
Die besorgten Anrainer sahen keinen anderen Ausweg, als professionelle Hilfe zu holen. Mit Spezialwerkzeug öffnete die Feuerwehr die Wohnungstür, woraufhin die Polizei die Räume durchsuchte. Statt einer hilfsbedürftigen Person entdeckten die Einsatzkräfte jedoch lediglich eine Katze in der Wohnung.
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Tierischer Verursacher
Die Ermittler gehen davon aus, dass das Haustier den Staubsauger versehentlich in Betrieb gesetzt hatte. Die Einsatzkräfte schalteten das Gerät aus und sicherten die Wohnung wieder.
Kurz darauf traf der Wohnungsinhaber ein und übernahm, wie es in der Meldung der Feuerwehr heißt, „die Einsatzstelle“.
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