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Vergesslichkeit

Gebiss bis Drohne: Was Österreicher im Zug vergessen!

Gebiss bis Drohne: Was Österreicher im Zug vergessen!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Von Rollstühlen bis Drohnen, von Gebissen bis Gitarren – in ÖBB-Zügen bleibt täglich eine erstaunliche Sammlung zurück. Die Fundstatistik offenbart überraschende Einblicke.

In den ÖBB-Zügen wurden heuer 31.037 vergessene oder verlorene Gegenstände gefunden und abgegeben. Dies entspricht einem täglichen Durchschnitt von 85 Fundstücken, wie die Bundesbahnen am Dienstag mitteilten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl leicht an, damals waren es durchschnittlich 84 Gegenstände pro Tag.

Die Statistik zeigt, dass Reisende am häufigsten ihr Gepäck zurücklassen – fast 11.400 Koffer, Rucksäcke und Taschen wurden in diesem Jahr abgegeben, nach 11.000 im Jahr 2024 und 8.900 im Jahr 2023. Mit deutlichem Abstand folgen elektronische Geräte wie Kameras und Mobiltelefone mit knapp 6.300 Fundstücken (2024: 5.600, 2023: 6.000). Den dritten Platz belegen Geldbörsen und Bargeld mit etwa 3.500 abgegebenen Gegenständen (2024: 3.600, 2023: 3.700).

Fundstücke-Verwaltung

Die insgesamt sieben Lost & Found-Büros erweisen sich für viele Fahrgäste als wichtige Anlaufstelle, wenn Mobiltelefone, Schlüssel oder Bankomatkarten abhanden kommen. Reisende können verlorene Gegenstände auch bei ÖBB-Mitarbeitern abgeben. Nicht abgeholte Fundstücke werden gemäß den Vorschriften an öffentliche Stellen wie Fundbüros weitergeleitet.

Die Rückgabequote liegt bei 38 Prozent – mehr als ein Drittel aller gefundenen Gegenstände findet also wieder zu seinen Eigentümern zurück. Unter den vergessenen Hilfsmitteln befanden sich sechs Rollstühle und 55 Gehhilfen, darunter Krücken, Rollatoren und Stöcke. Auch zehn Hörgeräte, vier Gebisse bzw. Zahnprothesen sowie 42 medizinische Geräte blieben in Zügen oder an Bahnhöfen zurück.

Kuriose Fundstücke

Die Liste der größeren Gegenstände umfasst 20 Kinderwagen, 88 Fahrräder, 118 Scooter und 61 E-Scooter. An Sportausrüstung wurden 38 Skateboards, 25 Snowboards oder Ski, 17 Paar Ski- und Snowboardschuhe, zehn Paar Eislaufschuhe und fünf Paar Inline-Skates in den Fundbüros abgegeben.

Die Bandbreite der vergessenen Musikinstrumente ist beachtlich: Insgesamt 112 Instrumente wurden gefunden, wobei Saiteninstrumente wie Gitarren mit 46 Stück die größte Gruppe bilden. Daneben wurden 28 Blas-, 21 Streich- und fünf Tasteninstrumente wie Keyboards zurückgelassen.

Auch Fahrzeugdokumente gingen verloren: Fünf Kfz-Kennzeichen, zwölf Fahrzeugzubehörteile, 14 Fahrzeugdokumente und 127 Führerscheine wurden in Zügen vergessen. Bei den Ausweisdokumenten wurden 266 Identitätskarten, 400 Jahreskarten, 268 Kredit- bzw. Bankomatkarten und 384 Reisepässe abgegeben.

Zu den Kuriositäten unter den Fundstücken des Jahres 2025 zählten eine Drohne sowie mehrere Gebisse.

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KO KOSMO-Redaktion
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