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Kontroverse

Krone trotz Skandal: Simone rechnet mit Dschungelkönig Gil ab

Krone trotz Skandal: Simone rechnet mit Dschungelkönig Gil ab
FOTO: RTL
4 Min. Lesezeit |

Nach 17 Tagen im australischen Busch steht der Sieger fest: Gil Ofarim trägt die Dschungelkrone 2026 – trotz anhaltender Kontroversen um seine Vergangenheit.

Gil Ofarim hat sich die Dschungelkrone 2026 gesichert. Bei der finalen Entscheidung um 22.48 Uhr setzte sich der 43-jährige Musiker gegen Samira Yavuz (32) durch, wie die Moderatoren verkündeten: „Die Krone 2026 geht an Gil!“ Damit tritt er die Nachfolge von Lilly Becker (49) an, die im Vorjahr triumphierte. In einer Instagram-Botschaft zeigte sich Ofarim überwältigt: „Das ist wirklich passiert. (…) Die Staffel war der Wahnsinn. Die 17 Tage waren der Wahnsinn.“

Die Spannung vor der Entscheidung war greifbar. Am Lagerfeuer warteten Gil und Samira nervös und hielten einander an den Händen, bis die Moderatoren Jan Köppen (42) und Sonja Zietlow (57) erschienen. „Der rote Teppich ist ausgerollt. Alles liegt bereit für die Dschungel-Majestät“, kündigte Köppen an. Zietlow würdigte beide Finalisten mit den Worten: „Zwei Menschen, die augenscheinlich bei sich geblieben sind.“ Nach einem letzten Aufruf für Zuschaueranrufe folgte der entscheidende Moment: Die Stimmen waren ausgezählt, ein neuer Träger der Dschungelkrone stand fest.

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Letzte Dschungelprüfung

Im Finale erkämpften Samira Yavuz, Hubert Fella (58) und Gil Ofarim insgesamt vierzehn Sterne, was jedem ein komplettes Drei-Gänge-Wunschmenü mit Getränk einbrachte. Die letzte Prüfung orientierte sich am Motiv der drei Affen: nichts sehen, nichts hören, nicht sprechen. Gil eröffnete mit „Nicht sehen“ und sicherte fünf Sterne für die Vorspeise. Bei „Nicht sprechen“ stellte sich Hubert kulinarischen Herausforderungen wie Fischaugen, die er mühelos bewältigte. Nach dem Verzehr scherzte er: „Habt ihr einen Zahnstocher?“

Während er Wildschwein-Anus, pürierten Ochsenfroschschenkel und Krokodilzunge bezwang, kapitulierte er nur vor den Kamelhoden – vier Sterne fürs Hauptgericht. Samira meisterte „Nicht hören“ in sechs finsteren Kammern zwischen Schlangen, Spinnen und Krabbeltieren. Mit ihrem Mantra „Stern, Stern, ich will nur den Stern!“ erkämpfte sie fünf von fünf Sternen fürs Dessert und jubelte: „Ich hab‘ mein Glas Wein!“

Anschließend genossen die drei ihr festliches Abendessen an einem elegant gedeckten Tisch. Sie stießen mit alkoholfreiem Bier, Fanta Zero und Weißwein an. Hubert freute sich: „Dass wir es so weit geschafft haben!“ Serviert wurden Bruschetta für Gil, Krabbencocktail für Hubert und Tomate-Mozzarella für Samira. Als Hauptgang folgten Steak und Schnitzel für die Männer sowie Nudeln mit cremiger Tomatensoße, Hühnchen und reichlich Käse für Samira. Nach den Desserts schwärmten alle drei von dem Erlebnis. Samira betonte: „Dieses Dinner werde ich nie wieder in meinem ganzen Leben vergessen!“

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Umstrittener Sieg

Nach der Verkündung seines Sieges konnte Gil seine Tränen der Erleichterung nicht zurückhalten, bevor ihm die begehrte Dschungelkrone aufgesetzt wurde. Die Moderatoren Jan Köppen und Sonja Zietlow krönten den Sänger im australischen Busch. Zietlow enthüllte dabei, dass das Ergebnis zu keinem Zeitpunkt knapp war – seit Beginn der Zuschauerabstimmung führte Gil bei den Anrufen.

Die Teilnahme des Musikers und sein Verhalten im Camp hatten zuletzt intensive Debatten ausgelöst. Auch unter den Mitcampern wurde über den ehemaligen Teeniestar diskutiert. Nach ihrem Ausscheiden verschärfte besonders Simone Ballack (49) ihre Kritik: „Er manipuliert Menschen.“ Diese Warnung habe sie vorab von Gils Ex-Frau Verena Ofarim (38) erhalten. „Sie hat gesagt: ‚Pass auf, er ist ein Manipulator!'“ Inzwischen verstehe sie, was Verena damit gemeint hatte. „Wenn Gil gewinnt, verliere ich den Glauben an Reality-Shows.“ Genau dieser Fall ist nun eingetreten.

Ofarim hatte 2021 einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels beschuldigt, ihn antisemitisch beleidigt zu haben. Im späteren Prozess gestand er, dass dies eine Lüge war. Im Dschungelcamp behauptete er, eine Verschwiegenheitserklärung würde ihm verbieten, über den Vorfall zu sprechen. Eine angemessene Entschuldigung blieb aus. Stattdessen behauptete er plötzlich, das als Beweis dienende Video sei manipuliert gewesen.

Simone Ballack wiederholte gegenüber BILD ihre Forderung: „Ich erwarte, dass sich jemand dem stellt, was er ausgefressen hat.“

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KO KOSMO-Redaktion
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