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Drohgebärde

Trumps Pläne nach dem Iran-Krieg: „Vielleicht werden wir in Kuba vorbeischauen

Trumps Pläne nach dem Iran-Krieg: „Vielleicht werden wir in Kuba vorbeischauen
FOTO: EPA/FRANCIS CHUNG / POOL
2 Min. Lesezeit |

Trump droht, Kuba warnt zurück – zwischen Havanna und Washington spitzt sich ein gefährliches Wortgefecht zu.

Auch während des laufenden Konflikts mit dem Iran verliert US-Präsident Donald Trump Kuba nicht aus dem Blick. Die jüngsten Äußerungen beider Staatschefs fallen in eine Phase deutlich verschärfter Spannungen zwischen Havanna und Washington – eine Entwicklung, die Trump selbst durch wiederholte Drohungen und offen geäußerte Übernahmegedanken mitbefeuert hat.

„Vielleicht werden wir in Kuba vorbeischauen, wenn wir hiermit fertig sind“, sagte Trump mit Blick auf den Krieg im Iran. Viele US-Amerikaner kubanischer Herkunft wurden Trump zufolge schlecht behandelt, viele ihrer Angehörigen zudem getötet oder ausgeraubt. „Kuba ist ein gescheiterter Staat“, sagte er.

Hinter den verbalen Drohungen stehen auch konkrete Maßnahmen: Die Trump-Administration hat die Öl-Lieferungen aus Venezuela nach Kuba gestoppt. Dies verschärft die wirtschaftliche Lage auf der Karibikinsel zusätzlich.

Diaz-Canels Warnung

In der Nacht auf Montag meldete sich Kubas Präsident Miguel Diaz-Canel mit einer unmissverständlichen Warnung zu Wort: Eine militärische Eskalation des Konflikts werde Washington teuer zu stehen kommen. „Wenn das passiert, wird es Kämpfe geben“, sagte Diaz-Canel.

„Wir wollen keinen Krieg“, sagte er weiter und zeigte sich offen für Gespräche mit Washington.

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KO KOSMO-Redaktion
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