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Eltern alarmiert

Steigt ein!“: Unbekannter wollte Volksschüler entführen

Steigt ein!“: Unbekannter wollte Volksschüler entführen
FOTO: iStock/Olha Romaniuk
2 Min. Lesezeit |

Ein Unbekannter, ein langsam rollendes Auto, angesprochene Kinder – im Waldviertel versetzt ein Vorfall Eltern in Alarmbereitschaft.

In Lichtenau im Bezirk Krems-Land hat eine besorgte Mutter Alarm geschlagen, nachdem ein unbekannter Mann versucht haben soll, Kinder in sein Fahrzeug zu locken. Die Frau aus dem Waldviertel wandte sich umgehend an die Direktion der Volksschule, an der ihr Kind unterrichtet wird. „Ein Unbekannter ist stehen geblieben, hat die Windschutzscheibe auf der Fahrerseite herunter gekurbelt und hat die Kinder, darunter auch meines, angesprochen. Er wollte die Kleinen offenbar in sein Fahrzeug locken“, schildert die Mutter.

Dass den Kindern nichts zustieß, ist offenbar ihrer Geistesgegenwart zu verdanken – sie wiesen das Ansinnen ab und liefen unverzüglich nach Hause. Eines der Kinder berichtete seiner Mutter von der beunruhigenden Begegnung mit dem langsam heranrollenden Unbekannten.

Schule reagiert sofort

Direktorin Margot Stastny-Braun, die den Volksschulverbund Gföhl-Lichtenau leitet, nahm die Schilderungen der kleinen Zeugin ernst und handelte rasch. Noch am selben Tag verfasste sie ein Warnschreiben, das an alle Erziehungsberechtigten verschickt wurde. Darin wurden Eltern, Großeltern sowie Tanten und Onkel eindringlich gebeten, ihren Kindern einzuschärfen, niemals mit fremden Personen mitzugehen oder in ein fremdes Fahrzeug einzusteigen.

Parallel dazu klärten die Lehrerinnen und Lehrer die Schülerinnen und Schüler im Unterricht darüber auf, wie sie sich gegenüber Unbekannten verhalten sollen. „Wen ihr nicht kennt, dem dürft ihr auch nicht vertrauen. Auch wenn die Verlockung noch so groß ist und der Mann oder die Frau am Steuer mit Süßigkeiten locken“, so der Appell der Unterrichtenden an die Mädchen und Buben.

Polizei sensibilisiert

Der zuständige Polizeiposten im nahen Rastenfeld wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Die Beamten achten bei ihren Streifenfahrten seither verstärkt auf verdächtige Wahrnehmungen. Die österreichische Polizei rät Kindern generell, sofort zu einer vertrauten erwachsenen Person oder in ein belebtes Geschäft zu gehen und laut um Hilfe zu rufen, wenn sie von Fremden angesprochen werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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