Die FIFA handelt – und schickt kurz vor dem Finale Verstärkung in die Stadien. Der VAR bekommt ein Upgrade.
Kurz vor dem Finale zieht die FIFA die Konsequenzen aus einer unruhigen Turnierphase: Die VAR-Teams werden in den verbleibenden Spielen der Weltmeisterschaft personell aufgestockt. Jeweils zwei zusätzliche Mitarbeiter sollen künftig direkt in den Stadien dafür sorgen, dass technische Pannen oder Verzögerungen beim Videobeweis ausbleiben. Der Weltverband reagiert damit auf Kritik und Störungen, die den VAR-Einsatz im bisherigen Turnierverlauf begleitet hatten.
Neues VAR-Konzept
Erstmals griff das neue Konzept beim Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko. Das International Broadcast Centre entsandte für die Partie im Gillette Stadium eigens einen zusätzlichen VAR-Assistenten sowie einen Ersatz-VAR direkt an den Spielort. Im Gillette Stadium in Foxborough übernahmen Leodan Gonzalez als VAR-Assistent und Tatiana Guzman als Ersatz-VAR die neu geschaffenen Rollen und unterstützten das Schiedsrichterteam unmittelbar vor Ort. Das Spiel endete 2:0 für Frankreich. Für alle weiteren Partien des Turniers soll die erweiterte Besetzung nun Standard bleiben.
Halbfinale offen
Im Halbfinale steht damit bereits Frankreich. Um die drei verbleibenden Plätze im Semifinale kämpfen noch Spanien, Belgien, Norwegen, England, Argentinien und die Schweiz.