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Trainerübernahme

Nach 14 Jahren Deschamps: Jetzt übernimmt Fußball-Legende Zinedine Zidane bei den Franzosen

Nach 14 Jahren Deschamps: Jetzt übernimmt Fußball-Legende Zinedine Zidane bei den Franzosen
Foto: epa/YOAN VALAT
2 Min. Lesezeit |

Ein Weltmeister übernimmt das Erbe eines anderen – Frankreich setzt auf eine Legende, die noch nie eine Nation geführt hat.

Frankreich hat seinen neuen Nationaltrainer gefunden. Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet, wird Zinedine Zidane das Erbe von Didier Deschamps antreten. Der 57-jährige Deschamps hatte seinen Posten nach 14 Jahren und 187 Länderspielen niedergelegt – eine Ära, die kaum größer hätte sein können: WM-Gold 2018, Nations-League-Triumph 2020/21, EM-Finale 2016, WM-Silber 2022.

Zidanes Amtsantritt

Der 54-Jährige soll bereits einen langfristigen Vertrag beim französischen Verband unterzeichnet haben. Nach Angaben von L’Équipe und weiteren französischen Medien ist der Vertrag bis zum Sommer 2030 ausgelegt. Die mündliche Einigung, so heißt es, sei bereits im vergangenen November erzielt worden. Obwohl internationale Topklubs – darunter Real Madrid – um seine Dienste gebuhlt haben sollen, setzte Zidane offenbar auf die Nationalmannschaft als seine Priorität.

Sein Amtsantritt ist für den 1. September geplant. Es wäre seine erste Station als Nationalcoach überhaupt. An seiner Seite soll laut Le Parisien David Bettoni stehen, sein langjähriger Vertrauter und einstiger Co-Trainer bei Real Madrid.

Zidanes Trainerkarriere

Als Aktiver war Zidane 1998 der entscheidende Mann, als Frankreich erstmals Weltmeister wurde. Nach dem Ende seiner Spielerkarriere begann er im Nachwuchsbereich von Real Madrid, ehe er 2016 die Königlichen als Cheftrainer übernahm. 2019 kehrte er für eine zweite Amtszeit zurück. Seine Bilanz auf der Trainerbank: zwei Meistertitel in der spanischen Liga und zwei Triumphe in der Champions League.

Das erste Pflichtspiel der neuen Ära steht am 25. September an – auswärts in der Türkei im Rahmen der UEFA Nations League. Die Heimpremiere folgt am 2. Oktober gegen Italien.

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KO KOSMO-Redaktion
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