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Gesundheitswarnung

Darmbakterien-Alarm: Badeverbot in beliebtem Wiener See

Darmbakterien-Alarm: Badeverbot in beliebtem Wiener See
Symbolbild. FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ausgerechnet in der Hochsaison: Ein beliebter Wiener Badesee sorgt erneut für Aufregung – und das ist kein Einzelfall mehr.

Ort des Geschehens

In der Kinderbadebucht beim Teich Hirschstetten in Wien-Donaustadt gilt derzeit ein Badeverbot. Die Wasserqualität wurde als mangelhaft eingestuft. Eine Nachuntersuchung durch die Stadt Wien ist für den 31. August 2026 angesetzt.

Verdacht auf Bakterien

Das Badeverbot im Kinderbereich trat bereits am Freitag in Kraft – als Vorsichtsmaßnahme aufgrund eines Verdachts auf Escherichia-coli-Bakterien (Darmbakterien). Wasserproben wurden noch am selben Tag entnommen; die Analyseergebnisse werden für Montag erwartet. Als mögliche Ursache der Verunreinigung werden Schwäne oder andere Wasservögel in Betracht gezogen.

Nicht der erste Zwischenfall

Für den Naturbadeteich Hirschstetten ist es nicht der erste Zwischenfall dieser Saison: Bereits im Juni war der Badebetrieb wegen einer Blaualgenbelastung unterbrochen worden. Der Teich wurde damals zunächst vollständig gesperrt, nachdem grünlich-blaue Schlieren im Flachwasserbereich festgestellt worden waren. Nach Laboruntersuchungen, bei denen keine Cyanotoxine nachgewiesen wurden, gab die Stadt Wien am 12. Juni 2026 Entwarnung und öffnete den Badeteich wieder für die Öffentlichkeit. Die Wasserqualität an den Wiener Naturbadeplätzen wird während der Badesaison, die von Mai bis September 2026 läuft, regelmäßig kontrolliert – in der Regel drei bis fünf Mal pro Saison.

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KO KOSMO-Redaktion
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