Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Schicksalsschlag

Schicksalsdrama an der Adria: Mutter und Tochter sterben binnen einer Stunde

Schicksalsdrama an der Adria: Mutter und Tochter sterben binnen einer Stunde
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Urlaub an der Adria endet für eine Familie aus Sarajevo in einer unvorstellbaren Tragödie – zwei Todesfälle, eine Stunde auseinander.

Am Freitag erlebte eine Familie aus Sarajevo während ihres Urlaubs an der montenegrinischen Adriaküste einen unfassbaren Schicksalsschlag: Innerhalb kürzester Zeit verloren sie gleich zwei ihrer Liebsten.

Doppelter Herzstillstand

Wie die bosnische Tageszeitung „Dnevni Avaz“ berichtet, ereignete sich die Tragödie im montenegrinischen Urlaubsort Dobra Voda bei Bar. Eine 22-jährige Frau aus Sarajevo starb zuerst, etwa eine Stunde später verstarb auch ihre 45-jährige Mutter. Nach den bisherigen Erkenntnissen erlitten beide einen Herzstillstand; Hinweise auf eine Straftat gibt es nicht.

Zur Klärung der Todesursachen wurden Obduktionen durchgeführt. Nach den vorläufigen Ergebnissen erlitt sowohl die 22-Jährige als auch ihre Mutter einen Herzstillstand. Hinweise auf eine Straftat wurden bislang nicht festgestellt; nach den bisher veröffentlichten Informationen wird von natürlichen Todesfällen ausgegangen. Die Nachricht trifft vor allem die BKS-Diaspora (bosnisch-kroatisch-serbische Gemeinschaft) tief, da die Familie aus der Region stammt und solche Schicksalsschläge im Ausland besonders schwer zu verarbeiten sind. In Sarajevo sorgte der plötzliche Tod von Mutter und Tochter für große Bestürzung. Zahlreiche Bekannte und Nachbarn verabschiedeten sich in sozialen Netzwerken von den beiden Frauen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen