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Luftangriff

Drohnenangriffe auf Ukraine: Russland beendet Feuerpause nach drei Tagen

Drohnenangriffe auf Ukraine: Russland beendet Feuerpause nach drei Tagen
FOTO: EPA
2 Min. Lesezeit |

Drei Tage Stille – dann kehrt der Krieg zurück. Während Diplomaten noch verhandeln, treffen Drohnen wieder Wohngebiete.

Nach einer dreitägigen Feuerpause hat Russland seine Luftangriffe auf Kiew wieder aufgenommen. Internationale Vermittlungsbemühungen zur Beendigung des Konflikts laufen unterdessen weiter.

Unmittelbar nach dem Ende der Pause, die mit dem Besuch hochrangiger US-Unterhändler zusammengefallen war, nahm Russland seine Angriffe auf die Region Kiew wieder auf. Bei heftigen Explosionen kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte, dass „mehrere Menschen unter den Trümmern eines schwer beschädigten Wohnblocks verschüttet worden“ seien.

Der Luftalarm wurde wegen drohender Drohnenangriffe ausgelöst; betroffen waren neben Kiew auch die Städte Boryspil und Fastiv, wo mehrere Gebäude getroffen wurden.

Diplomatische Aktivitäten

Parallel zu den Angriffen hielten die diplomatischen Aktivitäten an. Die US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff reisten sowohl nach Russland als auch in die Ukraine, wo sie Gespräche mit Präsident Wladimir Putin und Präsident Wolodymyr Selenskyj führten. Die Unterhändler zeigten sich vorsichtig optimistisch: „Die Zutaten für einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine liegen vor“, erklärten sie nach den Treffen.

Darüber hinaus führten die beiden Gesandten Gespräche mit Vertretern aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Gegenseitige Vorwürfe

Auf diplomatischer Ebene wies Russland deutsche Vorwürfe zurück, wonach ein Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle auf russisches Konto gehe. Auf der anderen Seite meldete die russische Stadt Saratow Verletzte nach einem ukrainischen Drohnenangriff.

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KO KOSMO-Redaktion
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