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Phishingwarnung

Zahlungsfehler bei Amazon Prime? Vorsicht vor dieser Falle

Zahlungsfehler bei Amazon Prime? Vorsicht vor dieser Falle
Fotosymbol Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Amazon-Prime-Kunden müssen derzeit bei verdächtigen E-Mails besonders aufpassen. Betrüger wollen mit einer gefälschten Zahlungsaufforderung an Kreditkartendaten gelangen.

Wer Amazon Prime nutzt, sollte derzeit bei Nachrichten über angebliche Zahlungsprobleme vorsichtig sein. Betrüger verschicken E-Mails, in denen behauptet wird, dass die Gebühr für die Prime-Mitgliedschaft nicht abgebucht werden konnte. Über einen Link sollen Empfänger ihre Zahlungsdaten aktualisieren – tatsächlich führt dieser jedoch auf eine gefälschte Website. Dort versuchen Kriminelle, sensible Informationen wie Kreditkartendaten abzugreifen. Vor dieser Masche warnt die deutsche Verbraucherzentrale. Auch österreichische Medien berichteten am 22. Oktober über die Betrugsversuche.

So erkennt man die Betrugsmasche

Die gefälschten Nachrichten sollen den Eindruck erwecken, dass die Prime-Mitgliedschaft gefährdet ist und rasch gehandelt werden muss. Genau dieser Zeitdruck soll die Empfänger dazu bringen, unüberlegt auf den enthaltenen Link zu klicken.

Hinweise auf einen möglichen Betrugsversuch sind eine unseriös wirkende Absenderadresse und ein auffälliges E-Mail-Layout. Bei der aktuell beschriebenen Nachricht fehlt zudem das Amazon-Logo. Allerdings können auch gefälschte E-Mails professionell gestaltet sein oder echte Logos enthalten. Ein überzeugendes Erscheinungsbild allein ist daher kein Beweis für die Echtheit einer Nachricht.

So schützt man seine Daten

Wer eine verdächtige E-Mail erhält, sollte keine Links darin öffnen und keinesfalls persönliche oder finanzielle Daten eingeben. Am besten wird die Nachricht unbeantwortet in den Spam-Ordner verschoben oder gelöscht.

Bestehen tatsächlich Zweifel an der eigenen Prime-Mitgliedschaft oder den hinterlegten Zahlungsdaten, sollte man diese direkt in der offiziellen Amazon-App oder auf der selbst aufgerufenen Website überprüfen. Links aus verdächtigen E-Mails sollten dafür keinesfalls verwendet werden.

Wer seine Kreditkartendaten bereits auf einer gefälschten Website eingegeben hat, sollte umgehend den Kartenanbieter kontaktieren und prüfen lassen, ob die Karte gesperrt werden muss.

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KO KOSMO-Redaktion
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