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Tariferhöhung

Wiener Linien greifen erneut zu: Fahren in Wien wird 2027 wieder teurer

Wiener Linien greifen erneut zu: Fahren in Wien wird 2027 wieder teurer
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Wer in Wien Bus, Bim und U-Bahn fährt, zahlt ab Jänner 2027 erneut mehr: Die Jahreskarte verteuert sich auf 483,10 Euro.

Mit 1. Jänner 2027 erhöhen die Wiener Linien ihre Ticketpreise. Die Jahreskarte kostet bei Einmalzahlung künftig 483,10 Euro. Gegenüber dem bisherigen regulären Preis von 467 Euro sind das 16,10 Euro beziehungsweise rund 3,45 Prozent mehr. Die neuen Tarife wurden am 23. Oktober 2026 vom Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) veröffentlicht.

Bis Ende 2025 hatte die Jahreskarte bei Einmalzahlung 365 Euro gekostet. Die Erhöhung auf regulär 467 Euro erfolgte mit 1. Jänner 2026; die digitale Variante kostet 2026 vergünstigte 461 Euro. Die ermäßigten Jahreskarten Jugend, Senior und Spezial kosten ab 2027 bei Einmalzahlung jeweils 310,40 Euro.

Neue Tarife 2027

Im gesamten VOR steigen die Ticketpreise um durchschnittlich 3,4 Prozent. Grundlage ist der Verbraucherpreisindex im Zwölfmonatsdurchschnitt. Der Verbund begründet die Anpassung mit höheren Personal-, Energie- und Betriebskosten sowie der langfristigen Finanzierung des Angebots. Die Wiener Linien passen ihre Tarife ab 2027 jährlich an die Preisentwicklung an, wie bereits 2025 angekündigt.

Eine Einzelfahrt kostet ab 2027 digital 3,10 Euro und in Papierform 3,30 Euro. Wer ohne gültiges Ticket fährt, zahlt bei sofortiger Bezahlung oder Zahlung per Zahlschein einheitlich 140 Euro. Nach einer Zahlungserinnerung werden 191 Euro fällig.

Kritik der ÖVP

Die ÖVP Wien hatte die angekündigte Tariferhöhung bereits am 6. Oktober kritisiert. Landesparteiobmann Markus Figl warf der SPÖ-Neos-Stadtregierung vor, ihre Budgetprobleme auf die Bevölkerung abzuwälzen, und forderte Einsparungen sowie Strukturreformen innerhalb der Stadtverwaltung. Die Partei verlangt einen Stopp der automatischen jährlichen Preiserhöhungen. Verkehrssprecherin Elisabeth Olischar warnte, laufende Verteuerungen machten öffentliche Verkehrsmittel unattraktiver und erschwerten den Umstieg auf die Öffis.

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KO KOSMO-Redaktion
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