Der Sonntagsspaziergang endet mit einem Schreck: Am Wegrand liegt etwas, das für den Hund hätte gefährlich werden können. Die Polizei ermittelt.
Ein Hundehalter ist am Sonntag gegen 8.00 Uhr in Schwertberg auf mehrere mit Nadeln präparierte Fleischstücke gestoßen. Sie lagen neben einem Fußweg am Dachsberg, in Richtung Aistinger Straße. Die verständigte Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der 69-jährige Schwertberger war mit seinem Hund spazieren, als das Tier unmittelbar am Wegrand auf einen Haufen mit mehreren Fleischresten stieß. Bei genauerem Hinsehen ragten aus den Stücken mehrere Nadeln heraus. Der Mann verständigte den Bürgermeister, der wiederum die Polizei alarmierte. Wer die Fleischreste auf diese Weise präpariert hat, ist nicht bekannt.
Ermittlungen laufen
Gefunden wurden die Reste am Dachsberg, in Richtung Aistinger Straße. Dass die Nadeln absichtlich in das Fleisch gesteckt wurden, liegt nahe. Die Polizei geht nun der Frage nach, woher die Stücke stammen und was dahintersteckt.
Spürhund Finn
Auf Spazierwegen tauchen immer wieder Giftköder oder andere Köder auf, die für Vierbeiner zur Gefahr werden können. Die Tierschutzorganisation WWF setzt dagegen verstärkt einen Spürhund ein, der gemeinsam mit der Polizei derartige Fallen aufspüren soll. „Spürhund Finn soll illegale Wildtiertötungen aufdecken“, heißt es vom WWF.