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Sabotageverdacht

Brandanschlag für Geld geplant: Zwei Verdächtige festgenommen

Brandanschlag für Geld geplant: Zwei Verdächtige festgenommen
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Die Suche nach Brandbeschleunigern setzt Fahnder auf eine Spur. Sie führt von Bayern bis in einen rumänischen Industriepark.

In Deutschland und Rumänien gehen Ermittler dem Verdacht nach, dass Sabotageakte geplant wurden, möglicherweise im Auftrag einer ausländischen Stelle, wie Medien berichten. Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt wegen Gefährdung der Sicherheit Deutschlands.

Auf die Spur der Verdächtigen kamen die Fahnder, weil diese versucht hatten, Brandbeschleuniger zu besorgen. „Die Männer im Auftrag einer ausländischen Regierung oder Organisation gehandelt haben, berichtet dazu aktuell die BILD.“ Die Münchner Behörde geht dem Verdacht nach, dass die Beschuldigten mit den geplanten Anschlägen die Sicherheit Deutschlands gefährden wollten.

Bei den in Bayern festgenommenen Verdächtigen handelt es sich um zwei belarussische Männer im Alter von 39 und 50 Jahren, die seit dem 7. Oktober 2026 aufgrund von Haftbefehlen des Amtsgerichts Fürth in Untersuchungshaft sitzen; ihnen wird vorgeworfen, gegen Bezahlung und im Auftrag einer fremden Regierung oder Vereinigung mit Brandbeschleunigern einen Brandanschlag auf ein bislang nicht näher bestimmtes Gebäude oder eine Einrichtung der kritischen Infrastruktur im Raum Nürnberg geplant zu haben, um erheblichen Sachschaden anzurichten und die Sicherheit Deutschlands zu gefährden.

Rumänien-Verbindung

Auffällig ist eine mögliche Verbindung zu einem Brandanschlag in Rumänien. Mitte September war in einem Industriepark der Stadt Brașov ein Feuer ausgebrochen. Auf dem Areal sind Rüstungsbetriebe angesiedelt, die unter anderem Munition und Granatwerfer produzieren.

Überwachungsaufnahmen, die veröffentlicht wurden, sollen einen Unbekannten zeigen, der bei Nacht über eine Feuerleiter auf ein Fabrikdach steigt. Wenig später bricht ein Brand aus, der Verdächtige ergreift auf einem Fahrrad die Flucht.

Russisches Netzwerk

Nach Einschätzung des rumänischen Geheimdiensts SRI steckt hinter der Tat ein russisches Netzwerk für Sabotage und Spionage. „Laut ‚Spiegel‘ werden auch die beiden in Bayern inhaftierten Belarussen mit dem Anschlag in Verbindung gebracht.“ Ein Gericht in Bukarest hat gegen die Männer Haftbefehle erlassen. In Polen wurde ein weiterer Verdächtiger festgenommen.

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KO KOSMO-Redaktion
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