Sechs Orte in Margareten sind für Scooter-Fahrer plötzlich tabu. Die Sperre steckt direkt in der App und gilt für Parks und Gemeindebauten.
In Wien-Margareten sind in den Apps der Leih-Scooter-Anbieter neue virtuelle Sperrzonen aktiv, die sechs Grün- und Wohnbereiche betreffen. Dort lässt sich kein Scooter mehr ausleihen, fahren oder abstellen. Ziel ist mehr Sicherheit im Grätzl.
Mit der Maßnahme reagiert die Bezirksvorstehung auf Nutzungskonflikte. Parks und Gemeindebauten werden trotz Fahrverbots mit Scootern durchquert.
Das birgt Risiken für Fußgängerinnen und Fußgänger, besonders für Kinder sowie Seniorinnen und Senioren. So betont Bezirksvorsteher Michael Luxenberger: „Ein gutes Miteinander braucht Regeln. Und diese Regeln müssen eingehalten werden“, betont Bezirksvorsteher Michael Luxenberger.
Sechs Sperrzonen
In den festgelegten Zonen lassen sich Leih-Scooter über die Apps der Anbieter weder starten noch fahren oder abstellen. Die Sperren gelten für sechs Bereiche mit hohem Fußgängeraufkommen. Sie sollen das Miteinander vor Ort stärken.
Betroffen sind die Parks Bacherpark, Leopold-Rister-Park, Einsiedlerpark und Bruno-Kreisky-Park sowie die Wohnanlagen Theodor-Körner-Hof und Eiselsberghof.
Geplante Durchfahrtssperre
Eingerichtet wurden die Zonen gemeinsam mit der Mobilitätsagentur Wien und den Leih-Scooter-Anbietern. Sie sind Teil eines Maßnahmenpakets, das für mehr Rücksicht in den Parks sorgen soll.
Im Leopold-Rister-Park machen bereits Bodenmarkierungen auf das Verbot aufmerksam.
Bis Mitte November kommt dort zusätzlich eine physische Durchfahrtssperre dazu.