Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
KEINE TREFFEN

Zehn Monate lang hat niemand das bosnische Staatspräsidium besucht!

Zehn Monate lang hat niemand das bosnische Staatspräsidium besucht!
(FOTO: Predsjedništvo BiH)
2 Min. Lesezeit |

Im Herbst 2018 wurden die neuen Mitglieder des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina gewählt. Bei ihrer ersten Rede kündigten Milorad Dodik, Željko Komšić und Šefik Džaferović offizielle Besuche von Präsidenten der Länder der Region an, doch keiner kam in den letzten zehn Monaten!

Die erste ordentliche Sitzung der neuen Einberufung der Präsidentschaft von Bosnien-Herzegowina fand am 12. Dezember 2018 statt. Damals war es noch nicht abzusehen, dass die Partei von Milorad Dodik, SNSD, beschließen wird, die gesamte Arbeit der staatlichen Institutionen zu blockieren.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]

Damals luden sie unter anderem die Balkan-Präsidenten Kolinda Grabar Kitarović (Kroatien), Aleksandar Vučić (Serbien), Milo Đukanović (Montenegro), Borut Pahor (Slowenien) und Đorđe Ivanov (Nordmazedonien) zu einem offiziellen Besuch ein. Treffen im Staatspräsidium gab es jedoch nie.

Auf Anfrage von „Klix.ba“, ob tatsächlich Einladungen geschickt wurde, gab es keine Antwort aus dem Staatspräsidium. Die kroatische Präsidentin würde die Einladung ablehnen, weil Kroatien des kroatische Mitglied Željko Komšić nicht anerkennen wolle, bestätigte Dodik bei „RTRS“.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“3″]

Die meisten Treffen erfolgten mit ausländischen Botschatern, während Treffen mit großen Staatsmännern nur am Rande bestimmter Foren oder Gipfeltreffen stattfanden.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen

Schreibe einen Kommentar