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SOMMER 2020

„Kommt doch zu uns“ : Kroatien „stiehlt“ Montenegro die serbischen Touristen

1 Min. Lesezeit |

Die aktuelle Grenzpolitik Montenegros könnte dazu führen, dass viele Serben ihre Urlaubspläne nach Kroatien verschieben.

Während Kroatien de facto die Grenzen für serbische TouristInnen geöffnet hat bzw. von ihnen nur eine Buchungsbestätigung am Grenzübergang verlangt, hält Montenegro weiter daran fest, serbische BürgerInnen 14 Tage in Quarantäne zu schicken. Das sorgte vor kurzem auch für weitere Unstimmigkeiten zwischen Podgorica und Belgrad in den sowieso sehr angeschlagenen Beziehungen beider Länder.

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„Kommt doch zu uns“
„Es reicht vollkommen, wenn sie eine Buchungsbestätigung zur Grenze mitnehmen oder eine Bestätigung, dass sie bei wem wohnen können. Wenn euch Montenegro Probleme macht, kommt doch zu uns“, sagte der führende kroatische Epidemiologe Krunoslav Capak. Er lud dabei alle ein in Kroatien ihren Urlaub zu planen.

Erst vor kurzem ließ sogar die serbsiche Regierungschefin Ana Brnabić ihren BürgerInnen ausrichten, dass sie „nicht dort Urlaub machen, wo sie unerwünscht sind“. Damit spielte sie auf die aktuell gültigen Bestimmungen an, nach denen Serben die einzigen Nachbarn Montenegros sind, die bei der Einreise 14 Tage in Quarantäne gehen müssen.

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KO KOSMO-Redaktion
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