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Untersuchung

Mordfall Danka: Verdächtiger starb gewaltsamen Tod!

Mordfall Danka: Verdächtiger starb gewaltsamen Tod!
FOTO: KOSMO
2 Min. Lesezeit |

Im Schatten des grausamen Mordes an der kleinen Danka nimmt ein weiteres Kapitel des Falles eine schockierende Wendung: Ein Autopsiebericht offenbart nun, dass der Bruder des Hauptverdächtigen, der in serbischer Polizeiobhut verstarb, Gewalt ausgesetzt gewesen sein könnte. Diese Erkenntnisse stehen in klarem Gegensatz zu ersten Angaben der Behörden, die von einem natürlichen Tod ausgingen.

Verdacht der Misshandlung

Nach der Festnahme des 40-jahrigen Mannes am 6. April in Verbindung mit dem Mord an der zweijährigen Danka wurde er zur Polizeistation in Bor gebracht. Nur einen Tag später verstarb der Inhaftierte unter mysteriösen Umständen, was nach offiziellen Angaben auf natürliche Ursachen zurückzuführen war. Ein vom Innenministerium veröffentlichtes Statement betonte, alle Rettungsmaßnahmen seien vergeblich geblieben. Doch die gerichtsmedizinischen Untersuchungen in Belgrad enthüllen eine andere Wahrheit: Der Körper des Verstorbenen weist deutliche Spuren von Gewalteinwirkung auf.

Forderung nach Gerechtigkeit und Transparenz

Diese neuen Befunde bringen das Belgrader Zentrum für Menschenrechte auf den Plan: Wörtlich fordert die Institution „die unverzügliche Festnahme aller Polizeibeamten, die Gewalt angewendet haben konnten, sowie deren sofortige Suspendierung bis zum Abschluss der anhängigen Verfahren“. Ein Verdacht auf Folter im Kontext der Polizei stellt die Integrität der serbischen Ermittlungsarbeit ernsthaft in Frage.

Verhängnisvolle Verwechslungen

Der Mordfall Danka selbst ist geprägt von Tragik und Verwirrungen: Das am 26. Marz in Banjsko Polje verschwundene Mädchen loste eine internationale Suchaktion aus, in deren Verlauf auch die Wiener Polizei aufgrund eines irreführenden Videos involviert war. Zwei unverdächtige Frauen wurden fälschlicherweise ins Zentrum der Ermittlungen gerückt. Die schockierende Wahrheit: Danka soll von betrunkenen Mitarbeitern eines lokalen Wasserwerks angefahren, entführt und schließlich getötet worden sein, bevor ihre Überreste an einem unbekannten Ort verschwanden.

Diese jüngsten Entwicklungen im serbischen Ermittlungsdrama reißen alte Wunden auf und stellen das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit auf eine harte Probe. Die Öffentlichkeit verlangt Antworten – und vor allem Gerechtigkeit für Danka und ihren Bruder.

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KO KOSMO-Redaktion
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