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Spurenstopp

Ab 30. Juni: Staugefahr am Knoten Vösendorf

Ab 30. Juni: Staugefahr am Knoten Vösendorf
FOTO: Wikimedia/User:My Friend/iStock/Michael Derrer Fuchs
2 Min. Lesezeit |

Pendler aufgepasst: Der Verkehrsknotenpunkt Vösendorf wird ab Ende Juni zur Geduldsprobe. Nächtliche Einspurigkeit und wochenlange Tempolimits stellen die Geduld auf die Probe.

Ab 30. Juni müssen Verkehrsteilnehmer im Großraum Wien mit erheblichen Behinderungen rechnen. Der stark frequentierte Knoten Vösendorf (wichtiger Autobahnknotenpunkt südlich von Wien) wird einer umfassenden Sanierung unterzogen, die sich über mehrere Wochen erstrecken wird. Im Fokus der Bauarbeiten stehen die Erneuerung der Fahrbahnoberfläche sowie die Herstellung einer neuen Tragschicht.

Nächtliche Einschränkungen

Besonders kritisch wird die Verkehrssituation zu Monatsbeginn: In den Nächten vom 30. Juni bis 2. Juli in Fahrtrichtung Steinhäusl sowie vom 1. bis 4. Juli in Richtung Schwechat steht jeweils nur ein einziger Fahrstreifen zur Verfügung. Diese nächtlichen Einschränkungen gelten zwischen 22 Uhr und 5 Uhr morgens und dienen der Einrichtung der Baustellenverkehrsführung.

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Reduzierte Fahrspuren

Während der anschließenden Hauptbauphase bleiben zwar in beiden Richtungen zwei Fahrspuren geöffnet, allerdings mit deutlich reduzierter Breite. Im gesamten Baustellenbereich gilt durchgehend – auch tagsüber – eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h.

Die Sanierungsarbeiten an einem der meistfrequentierten Verkehrsknoten Österreichs erfordern von allen Verkehrsteilnehmern in den kommenden Wochen ein erhöhtes Maß an Geduld.

Verzögerungen und Alternativen

Laut ASFINAG müssen Pendler mit Verzögerungen von bis zu 30 Minuten während der Hauptverkehrszeiten rechnen. In den Nächten mit einspuriger Verkehrsführung kann sich die Fahrzeit noch deutlicher verlängern. Verkehrsexperten empfehlen, wenn möglich, auf alternative Routen auszuweichen.

Als Ausweichmöglichkeiten bieten sich die S1 Wiener Außenring Schnellstraße sowie die B17 an. Wer auf das Auto verzichten kann, sollte öffentliche Verkehrsmittel in Betracht ziehen. Die Badner Bahn, die den Großraum Wien mit dem südlichen Umland verbindet, ist von den Bauarbeiten nicht betroffen und bietet eine staufreie Alternative.

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KO KOSMO-Redaktion
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