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Preiserhöhung

Ab Freitag: Balkanland erhöht Mautgebühr

Ab Freitag: Balkanland erhöht Mautgebühr
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2 Min. Lesezeit |

Serbische Autofahrer müssen sich auf höhere Kosten einstellen: Ab 4. Juli steigen die Mautgebühren landesweit um durchschnittlich 4,2 Prozent pro Kilometer.

In Serbien werden Autofahrer ab 4. Juli tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Mautgebühren steigen um durchschnittlich 4,2 Prozent pro gefahrenem Kilometer, wie aus Informationen der Nachrichtenagentur Tanjug hervorgeht.

Das Ministerium für Bauwesen, Verkehr und Infrastruktur hatte diese Anpassung bereits angekündigt. Die neue Verordnung über die Höhe der Mautgebühren orientiert sich am jährlichen Verbraucherpreisindex und der Entwicklung der Einzelhandelspreise.

Wirtschaftliche Anpassung

Auf der offiziellen Website des Ministeriums wird die Maßnahme als Teil der regulären jährlichen Aktivitäten beschrieben. Die Dinargebühren werden entsprechend der wirtschaftlichen Kennzahlen angepasst und in Form einer neuen Verordnung über die Sondergebühr für die Nutzung öffentlicher Straßen umgesetzt.

Bevor die Erhöhung tatsächlich in Kraft treten kann, muss die Entscheidung der serbischen Straßenverwaltung „Putevi Srbije“ noch von der Regierung in Belgrad bestätigt werden.

Regionale Vergleiche

Im Vergleich zu Nachbarländern bleiben die Mautgebühren in Serbien trotz der Erhöhung auf einem moderaten Niveau. Kroatien und Slowenien verlangen für vergleichbare Strecken deutlich höhere Gebühren, während die Kosten in Nordmazedonien und Bulgarien ähnlich oder geringfügig niedriger sind.

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Diese jährlichen Preisanpassungen sind Teil eines langfristigen Infrastrukturplans. Ab Januar 2025 plant Serbien zudem die Ausweitung der Mauterhebung auf Schnell- und Hauptstraßen, was für viele Autofahrer zusätzliche Kosten bedeuten wird.

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KO KOSMO-Redaktion
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