Am Frankfurter Flughafen haben Zollfahnder eine Rekordmenge von rund 160 Kilogramm Crystal Meth (synthetische Droge mit stark aufputschender Wirkung) beschlagnahmt. Nach Angaben des Zollfahndungsamts Frankfurt handelt es sich vermutlich um den bislang umfangreichsten Einzelfund dieser synthetischen Droge, der auf dem Luftweg nach Deutschland gelangte. Die Sprecherin der Behörde, Carina Orth, bezifferte den potenziellen Straßenverkaufswert des sichergestellten Rauschgifts auf etwa zehn Millionen Euro.
Der Fund ereignete sich bereits am 19. Juni bei einer routinemäßigen Kontrolle am Frankfurter Flughafen. Die Beamten entdeckten in einer Maschine zur Herstellung von Pflastersteinen einen verborgenen Hohlraum mit einer Metallkiste. „Die Zollfahnderinnen und Zollfahnder holten die 160 Kilogramm Crystal Meth schippenweise aus dem vorsichtig aufgeflexten Hohlraum heraus“, sagte Zollsprecherin Orth.
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Internationale Zusammenarbeit
Die Lieferung stammte aus Mexiko und sollte in die Niederlande weitertransportiert werden. In enger Kooperation mit belgischen und niederländischen Behörden gelang es den deutschen Zollfahndern, die Hintermänner zu identifizieren.
Am vergangenen Donnerstag nahm die niederländische Polizei vier Tatverdächtige fest.
Der Fall unterstreicht die zunehmende Bedeutung des Luftwegs für den Schmuggel synthetischer Drogen nach Europa. Besonders die Schmuggelroute von Mexiko über Deutschland in die Niederlande gilt unter Ermittlern als etablierter Weg für den Crystal-Meth-Handel. Die Drogenhändler setzen dabei auf immer komplexere Versteckmethoden in Frachtgütern – wie in diesem Fall eine professionell präparierte Baumaschine.
Experten der Drogenbekämpfung betonen, dass solche Erfolge nur durch intensive internationale Zusammenarbeit möglich sind. Der aktuelle Fall zeigt exemplarisch, wie wichtig der koordinierte Austausch zwischen den Behörden verschiedener Länder ist, um nicht nur die Drogen abzufangen, sondern auch die dahinterstehenden Netzwerke zu zerschlagen.
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