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PRESSEKONFERENZ

Ab Herbst: Das ändert sich in Österreich

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(FOTO: BKA/Dragan Tatic, iStock)

Heute Vormittag wandte sich Bundeskanzler Sebastian Kurz an Österreich. Nun kündigt er österreichweite Änderungen im Herbst an.

Positiver Status Quo:
Die gegründete Taskforce wird die Corona-Situation im Sommer beobachten und sich für Herbst und Winter vorbereiten. Neben Bundeskanzler Sebastian Kurz gehören auch Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein, Bildungsminister Heinz Faßmann, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Kulturstaatsekretärin Andrea Mayer, Außenminister Alexander Schallenberg und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner auch Experten aus der Wissenschaft an.

Die steigende Ansteckungszahlen waren wegen des Sozialverhalten der Jungen und “extrem hohen Durchimpfungsrate” bei der älteren Bevölkerungsgruppe zu erwarten.

Ende der Maskenpflicht in einigen Teilen des Handels:
Aufgrund der derzeitigen Situation bleibt der vereinbarte Fahrplan noch ein wenig bestehen. Das heißt: “Die 3G-Regel bleibt wie vorgesehen aufrecht.” Weitere Öffnungsschritte folgen am 22. Juli. Die Maskenpflich entfällt in einigen Teilen des Handels. Bundeskanzler Kurz sagt, dass nur noch in Öffis, Supermärkten, Banken und Tankstellen die Maskenpflich gelten wird. Alle Geschäfte, die im Lockdown offen hatten, werden weiterhin eine Maske tragen müssen. “Im restlichen Handel entfällt mit 22. Juli diese Pflicht”, erklärt der Kanzler.

Warnung vor Delta-Variante:
Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein sorgt sich um die Delta-Variante. Derzeit seien 40 Prozent der Österreicher komplett immunisiert, das seien 45 Prozent der impfbaren Bevölkerung. “Wenn wir die Geschwindigkeit beibehalten, werden wir gut in und durch den Herbst kommen”, ist Mückstein überzeugt. Jedoch sollte sich das Impftempo verlangsamen, dann könnte sich die Situation wieder verschlechtern, was niemand wolle.

Lockdown-Entwarnung:
Kurz stelle Experten täglich die Frage, ob es eine Mutation gibt, bei der die Corona-Impfung nicht mehr wirksam ist. Solange hier ein klares “nein” als Antwort sei, so lange wird es keinen weiteren Lockdown mehr geben. Entscheidend seien Hospitalisierungen und die Inzidenz-Zahl.

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