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FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG

Ab Herbst: Diese Personen bekommen einen 250-Euro-Bonus

GELD
(FOTO: iStock/blackngel)

Nach einem vielversprechenden Start im vergangenen Jahr erfährt das ambitionierte „Grazer Kinder-Radlbonus“-Programm eine Ausdehnung auf sämtliche Volksschulen der Stadt. Dieses innovative Vorhaben zielt darauf ab, nicht nur die Radfahrkenntnisse der Kinder zu verbessern, sondern gleichzeitig ihre Begeisterung für die Fortbewegung auf zwei Rädern zu wecken. Mit einem beachtlichen finanziellen Anreiz von 250 Euro pro Kind unterstützt die Stadt Graz den Kauf neuer Kinderfahrräder.

In einer Pilotphase, die an fünf ausgewählten Schulen durchgeführt wurde, konnten bemerkenswerte 264 Anmeldeformulare an interessierte Familien ausgegeben werden. Die Resonanz der teilnehmenden Eltern auf diesen finanziellen Anschub war durchweg positiv, mit vielen Berichten darüber, wie der Bonus als entscheidende Motivation für den Kauf eines Fahrrads fungierte.

Projektausweitung im Herbst 2024

Mit dem Herbst 2024 sieht das Projekt eine umfassende Ausweitung vor: Alle Drittklässler in Graz sollen Anmeldeformulare erhalten, die nach Ausfüllung und Unterzeichnung bei der Holding Graz eingereicht werden können. Der Bonus, der auf den Kauf von Kinderfahrrädern sowie auf notwendige Sicherheitsausrüstungen, einschließlich Helme, Schlösser, Klingeln und Reflektoren, anwendbar ist, soll den Kindern einen sicheren und freudvollen Einstieg in die Welt des Radfahrens ermöglichen. Weiterhin werden Dienstleistungen rund um das Kinderfahrrad durch diesen Bonus abgedeckt. Ausgenommen von der Aktion sind allerdings Fahrräder für Erwachsene, Bekleidung und Anhänger.

Zielgruppe und Fokus

Die Entscheidung, gerade Schüler der dritten Schulstufe in den Genuss dieses Bonus kommen zu lassen, ist strategisch gewählt. Es gilt, die Freude am Radfahren früh zu entfachen und die Fähigkeiten auf einem ihrer Körpergröße angemessenen Rad zu trainieren. So soll ein Fundament für eine nachhaltige Mobilität im urbanen Raum Graz gelegt werden, das nicht nur den Kindern, sondern auch der städtischen Gemeinschaft zugutekommt.