Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Hundehasser

Achtung: Kontaktgift auf Wiesen verstreut- Sieben Hunde tot

Achtung: Kontaktgift auf Wiesen verstreut- Sieben Hunde tot
(FOTO: iStock/Anna-av)
2 Min. Lesezeit |

Im Wiener Bezirk Floridsdorf, speziell im Bereich zwischen dem Aupark und der Arnoldgasse, herrscht Unruhe unter Hundebesitzern. Auslöser dieser Beunruhigung sind mehrere Fälle von Hunde-Vergiftungen, die in letzter Zeit vermehrt aufgetreten sind. Den Berichten zufolge stehen hinter diesen abscheulichen Taten ein oder mehrere Unbekannte, die es offenbar auf die vierbeinigen Begleiter abgesehen haben.

Warnung vor Vergiftungen

Tierarztpraxen aus der Gegend berichten von einer alarmierenden Zunahme an Vergiftungsfällen. Die Tierärzte Katja und Deni Milenkovic berichten von sieben Todesfällen alleine in ihrer Praxis. Das Gift, so wird vermutet, wurde entweder direkt den Tieren angeboten oder auf Grünflächen ausgebracht.

Neue Methoden der Verbreitung

Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass die Täter nun zu noch perfideren Methoden greifen: Es wird von Kontaktgift ausgegangen, das auf Wiesen verteilt wird und über den Kontakt Vergiftungserscheinungen bei den Hunden auslöst. Cornelia P., eine betroffene Hundebesitzerin, erzählt der „Krone“ von dem tragischen Verlust ihrer 11-jährigen Hündin Nike, die nach einem Spaziergang in besagtem Gebiet plötzlich starke Vergiftungssymptome zeigte und trotz anfänglich normal wirkendem Verhalten wenige Tage später an einem Multiorganversagen verstarb.

Appell an die Bevölkerung

Um der bedrohlichen Situation Herr zu werden, rufen nun sowohl Betroffene als auch lokale Behörden die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit und zur Meldung verdächtiger Beobachtungen an die Polizei auf. Altbezirksrat Hansjörg Schimanek unterstützt diesen Aufruf und betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Einwohnern und Polizei, um die Täter ausfindig zu machen und weitere derartige Vorfälle zu verhindern.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen