In einem der größten Einkaufszentren Wiens, dem Donauzentrum in der Donaustadt, sorgt eine ernstzunehmende Terrordrohung für Aufsehen. Eine bislang nicht identifizierte Person hat eine Botschaft hinterlassen, die auf einen geplanten Terrorangriff am 30. April hindeutet.

Ein Foto der Drohbotschaft, die auf einer Wand des Zentrums gekritzelt wurde, hat auf sozialen Medien für Unruhe gesorgt. Dort ist eine Nachricht in fehlerhaftem Deutsch zu sehen, die auf einen islamistischen Kontext schließen lässt. Die Verantwortlichen des Donauzentrums sowie die Mieter wurden unverzüglich über diesen besorgniserregenden Vorfall in Kenntnis gesetzt.

Ermittlungen auf Hochtouren
Die Wiener Polizei nimmt die Situation sehr ernst und hat Untersuchungen eingeleitet. „Wir nehmen die Drohung ernst, das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) ermittelt“, teilt Polizeisprecher Matthias Schuster mit. Er betont, dass alle Mitarbeiter des Shopping-Zentrums durch zwei separate Mitteilungen über die Sicherheitsrisiken informiert wurden. Diese Informationen liegen auch den Medien vor.
Lt Medien gibt es eine Terrordrohung gegen das Donauzentrum in Wien aber das Shoppingcenter hat offen. Lt. einer Wandschmiererei soll heute um 18.00 Uhr ein Terroranschlag stattfinden. Da bin ich aber gespannt! #Islamismus #Islam #IslamIsTheProblem #Wien https://t.co/yGJPEQ972k
— Maeve Draal (@HermaliebtLucy) April 30, 2024
Geschäftsbetrieb unter Beobachtung
Trotz der drohenden Gefahr bleibt das Donauzentrum gemäß Polizeianweisung geöffnet. In den Benachrichtigungen wurde darauf hingewiesen, dass keine unmittelbare Gefahr bestehe und das übliche Geschäft am 30. April weitergeführt werde. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden jedoch verstärkt, und die Lage wird kontinuierlich überwacht. Es steht im Raum, dass je nach Entwicklung der Situation zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden könnten. Die Beamten appellieren an die Besucher und Angestellten, wachsam zu sein und jedes verdächtige Verhalten zu melden.
