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Betrugsmasche

Achtung: Urlauber mitten auf der Autobahn von Banden überfallen

Achtung: Urlauber mitten auf der Autobahn von Banden überfallen
(FOTO: iStock/Jakob Berg/Jens Rother)
2 Min. Lesezeit |

Die Spanienreise verwandelt sich für manche Urlauber in einen Albtraum, noch bevor sie die Küsten erreichen: Eine raffinierte Betrugsmasche auf der A7 nahe Barcelona zielt speziell auf Touristen ab. Zu den Opfern zählt auch eine Oberösterreicherin, die auf dem Weg in die spanische Metropole ihre Wertsachen an listige Diebe verlor. Der ÖAMTC warnt vor den immer dreister werdenden Methoden von Diebesbanden.

Überfall auf offener Straße

Eine 41-jährige Frau aus Linz wurde während ihrer Fahrt nach Barcelona Opfer eines besonders dreisten Überfalls. „Ich wurde mitten auf der Autobahn angehalten und ausgeraubt“, berichtete sie der Krone. Die Kriminellen nutzen Ablenkungsmanöver, um unbemerkt Beute zu machen. Im Falle der Oberösterreicherin näherten sich die Täter mit einem Wagen, hielten sie an und stahlen während einer fingierten Hilfestellung die Wertsachen aus ihrem Fahrzeug.

Warnungen der Behörden

Insbesondere auf der A7 von der Grenze Frankreichs bis nach Barcelona hat sich eine Serie von Diebstählen ereignet. Die Behörden warnen und appellieren an die Wachsamkeit der Reisenden. Der ÖAMTC berichtet von einer Methode, bei der Autofahrer durch aggressive Manöver zum Anhalten auf dem Seitenstreifen gezwungen werden. Dies wird als eine gängige Praxis der Banden beschrieben, welche nach ähnlichem Muster auch in anderen Regionen auftreten.

Fingierte Pannenhilfe als Falle

Die Täter gehen tückisch vor: Sie deuten auf einen vermeintlichen Reifenschaden hin oder verursachen diesen sogar vorsätzlich, wenn das Auto beispielsweise auf einem Rastplatz steht. „Die Betroffenen werden (…) durch Hupen oder durch Werfen von Steinen auf vermeintliche oder tatsächliche Schäden am Fahrzeug hingewiesen und es wird ‚Hilfeleistung‘ angeboten“, erläutert das Auswärtige Amt. Nachdem die Reisenden gezwungenermaßen anhalten, werden sie von den Kriminellen bestohlen.

Tricks an der Tankstelle

Eine weitere beliebte Masche ist der Diebstahl an Tankstellen. Während eine Person die Opfer ablenkt, nutzt der Komplize die Gelegenheit, um Wertgegenstände zu entwenden. Diese Vorfälle bestätigen den Ruf der A7 als gefährliches Pflaster für unwissende Reisende.

In Anbetracht dieser Situation rät der ÖAMTC zur Vorsicht: „Daraufhin bleibt man am Pannenstreifen stehen und möchte den Schaden begutachten. Sobald das Fahrzeug verlassen wird, erscheint ein Fahrzeug mit spanischem Kennzeichen und man wird ausgeraubt.“ So bleibt die Wachsamkeit die beste Verteidigung gegen die immer findigeren Methoden der Diebe, die es auf die Wertsachen der Urlauber abgesehen haben.

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KO KOSMO-Redaktion
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