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Geheimrezept

All deine Zeit damit verbringen“: Milliardär (28) gibt Teenagern brisanten Rat

All deine Zeit damit verbringen“: Milliardär (28) gibt Teenagern brisanten Rat
FOTO: Wikimedia/Village Global,
2 Min. Lesezeit |

Mit 28 Jahren Milliardär und eine klare Vision: Scale-AI-Gründer Wang sieht in der KI-Revolution die Chance unserer Zeit – wer jetzt intensiv lernt, gewinnt alles.

Der 28-jährige Technologieunternehmer Alexandr Wang, Mitbegründer des KI-Datenspezialisten Scale AI, sieht in der gegenwärtigen technologischen Entwicklung eine historische Chance. Das mit 29 Milliarden Dollar bewertete US-Unternehmen hat Wang ein Vermögen von rund 3,6 Milliarden US-Dollar eingebracht – Forbes bestätigte diese Schätzung im April 2025. Die Bewertung von Scale AI wurde durch den Einstieg von Meta im Juni 2025 bestätigt, als der Tech-Riese 49 Prozent der Anteile für 14,3 Milliarden Dollar erwarb.

Wang zieht Parallelen zur frühen Computerrevolution und verweist auf Microsoft-Gründer Bill Gates, der durch frühzeitiges, intensives Programmieren einen entscheidenden Vorsprung erlangte. Nach Wangs Einschätzung verschafft sich heute einen „riesigen Vorteil“, wer 10.000 Stunden in die Beherrschung von KI-Systemen investiert. Seine klare Empfehlung an Teenager: „Wenn du 13 bist, solltest du all deine Zeit mit Vibe Coding (KI-gestütztes Programmieren) verbringen.“

Wie CNBC berichtet, rät Wang Heranwachsenden zu einer konsequenten Fokussierung auf Künstliche Intelligenz in ihrer Freizeit. Besonders KI-gestützte Programmiertools böten außergewöhnliche Möglichkeiten, um frühzeitig zukunftsrelevante Kompetenzen zu entwickeln. Das sogenannte „Vibe Coding“ nutzt Plattformen wie Replit (browserbasierte Programmierplattform), die browserbasiertes Programmieren ermöglicht, oder den KI-gestützten Code-Editor Cursor. Beide Tools sind nach aktuellen Medienberichten weiterhin aktiv und werden von der Tech-Community intensiv genutzt.

Das Revolutionäre daran: Nutzer geben lediglich Textanweisungen ein – beispielsweise „erstelle eine App zum Notizenmachen“ – und die KI generiert den entsprechenden Programmcode. Diese Entwicklung ermöglicht es auch Anfängern, durch einfache Texteingaben voll funktionsfähige Anwendungen zu erstellen, ohne klassische Codierungskenntnisse zu benötigen.

KI-Revolution voraus

Im Podcast Technology Business Programming Network prognostizierte Wang, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre sämtliche von ihm jemals geschriebenen Codezeilen auch von einer KI hätten erstellt werden können. Diese Aussage nährt Befürchtungen über die Zukunft des Programmierberufs. Fachleute betonen jedoch laut CNBC, dass gerade die Kombination aus fundiertem Programmierverständnis und effizientem KI-Einsatz Arbeitnehmer besonders wertvoll für den Arbeitsmarkt macht.

Gefährdete Berufe

Eine Microsoft-Studie hat untersucht, welche Berufsgruppen durch den zunehmenden KI-Einsatz besonders gefährdet sind. Zu den potenziell bedrohten Tätigkeitsfeldern zählen demnach Dolmetscher und Übersetzer, Historiker, Passagierbetreuer, Dienstleistungsverkäufer sowie Schriftsteller und Autoren.

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KO KOSMO-Redaktion
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