Vor einem Jahrhundert endete die Ära der Krone: Der Schilling übernahm die finanzielle Bühne Österreichs und sollte das Land für fast 75 Jahre prägen.
Vor exakt 100 Jahren wurde die österreichische Krone durch den Schilling abgelöst. Die neue Währung, eingeführt als Antwort auf die massive Geldentwertung nach dem Ersten Weltkrieg, prägte das wirtschaftliche Leben der Republik bis zur Euro-Einführung am 1. Jänner 1999.

Gesetzliche Grundlage
Die gesetzliche Grundlage für diesen bedeutenden währungspolitischen Schritt trägt die Unterschriften von Nationalratspräsident Wilhelm Miklas und Schriftführer Albert Sever. Das Parlament verabschiedete das sogenannte „Schillingrechnungsgesetz“ am 20. Dezember 1924. Mit Beginn des neuen Jahres 1925 trat die Regelung offiziell in Kraft, wobei die ersten Banknoten der neuen Währung ab März 1925 in Umlauf gebracht wurden.
Ein besonderes Detail der Währungsreform: Die erste Ein-Schilling-Münze zierte eine Abbildung des österreichischen Parlamentsgebäudes.