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Schutzmaßnahmen

Angriffe immer häufiger: So schützen Sie sich vor Krähenattacken

Angriffe immer häufiger: So schützen Sie sich vor Krähenattacken
(Foto: Pexels)
2 Min. Lesezeit |

Wenn Krähen vom Himmel stürzen und Passanten attackieren, ist höchste Vorsicht geboten. Die Brutzeit verwandelt die sonst scheuen Vögel in aggressive Verteidiger.

Immer mehr Menschen berichten in diesen Tagen von unangenehmen Begegnungen mit Krähen. Das Problem ist kein Einzelfall. Besonders die Grauen Krähen zeigen im Frühling während der Brutzeit ein aggressives Verhalten. Ihr Beschützerinstinkt wird besonders stark, wenn sich ihre Jungvögel am Boden aufhalten. In solchen Situationen betrachten die Vögel jeden Passanten als potenzielle Bedrohung und scheuen nicht davor zurück, im Sturzflug anzugreifen.

Richtiges Verhalten

Wer von einer Krähe attackiert wird, sollte vor allem eines tun: Ruhe bewahren. Panikreaktionen können zu Stürzen oder anderen Verletzungen führen. Verzichten Sie auf hektische Bewegungen und rennen Sie keinesfalls weg. Radfahrer sollten sofort absteigen und ihr Gefährt schieben. Setzen Sie Ihren Weg in gemäßigtem Tempo fort und schützen Sie dabei Ihren Kopf. Eine Handtasche, ein Regenschirm oder ein ähnlicher Gegenstand über dem Kopf kann als wirksamer Schutzschild dienen.

Ein bewährter Trick: Suchen Sie den direkten Blickkontakt mit dem Vogel – Krähen greifen Menschen, die ihnen direkt in die Augen schauen, deutlich seltener an.

Mindestens genauso wichtig ist es zu wissen, was man vermeiden sollte. Füttern Sie die Vögel auf keinen Fall, insbesondere nicht mit Backwaren. Diese Nahrung ist für Krähen ungesund und gewöhnt sie zudem an menschliche Zuwendung, was ihre Hartnäckigkeit nur verstärkt. Auch der Verzehr von Speisen im Gehen sollte in der Nähe von Krähenkolonien vermieden werden – die Vögel könnten versuchen, Ihnen die Nahrung aus der Hand zu reißen.

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KO KOSMO-Redaktion
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