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AUFGEPASST!

Apple warnt, nasses iPhone in Reis zu legen

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(FOTO: iStock)

Wenn Ihr iPhone einem feuchten Unglück zum Opfer fällt, ist schnelles und korrektes Handeln gefragt. Obwohl einige Modelle der beliebten Smartphone-Marke sich rühmen, wasserdicht zu sein, liegt die Betonung stark auf „unter bestimmten Bedingungen“. Aber was tun, wenn das digitale Herzstück doch einmal Wasserschaden erleidet? Bewährte Hausmittelchen erfreuen sich großer Beliebtheit, doch ausgerechnet vor diesen warnt nun Apple selbst.

Ein weit verbreiteter Tipp besteht darin, das nasse iPhone in einen Beutel Reis zu legen. Der Gedanke dabei: Reis soll die Feuchtigkeit aufsaugen und das Gerät so wieder trocknen. Doch laut Apple ist diese Methode nicht nur ineffektiv, sondern birgt auch das Risiko, das Gerät durch die kleinen Körner zusätzlich zu beschädigen. „Lege das iPhone nicht in einen Sack Reis, da es durch kleine Reiskörnchen beschädigt werden könnte“, mahnt der Tech-Gigant.

Alternative Techniken

Auch der Griff zum Haartrockner, um das iPhone zu trocknen, kann mehr schaden als nutzen. Die Hitze des Föhns birgt das Risiko einer Überhitzung des Geräts oder kann im schlimmsten Fall die empfindliche Technik beeinträchtigen. Ebenso warnt Apple vor dem Einsatz von Wattestäbchen im Bereich des Connectors, da dadurch die Ladebuchse irreparablen Schaden nehmen könnte. Nicht nur Apple, sondern auch Branchengrößen wie Vodafone und MediaMarkt raten vom klassischen Reistrick ab.

Als wirksame Ersthilfemaßnahme empfiehlt Apple, das iPhone mit der Ladebuchse nach unten vorsichtig abzuklopfen und es an einem trockenen, luftigen Ort zu lagern. Geduld ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg. Es kann notwendig sein, das Gerät einen ganzen Tag lang liegen zu lassen. Restfeuchtigkeit im Gerät wird oft erst beim Ladeversuch sichtbar.