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FATALER FEHLER

Kosovarischer Patient wird am falschen Fuß operiert

Kosovarischer Patient wird am falschen Fuß operiert
Symbolfoto (FOTO: iStock/Gumpanat)
2 Min. Lesezeit |

In den Fängen eines schwerwiegenden medizinischen Irrtums befand sich ein Patient aus dem Kosovo (Serbien), der zur Behandlung in eine private Krankenanstalt in Nordmazedonien gereist war. Die Klinik, über die diskutiert wird, steht nun im Licht der medialen Öffentlichkeit, insbesondere nach der Ausstrahlung eines Berichts in der Sendung „Kosova Today“ des Senders Klan Kosova. Dort berichtete der Patient, dass entgegen der Vereinbarung das falsche Bein operiert wurde – ein gravierender Fehler, der Unverständnis und Entsetzen auslöst.

Der verantwortliche Arzt, im Besitz aller relevanten MRT- und Labortests, entschied sich unerklärlicherweise dafür, das rechte Bein zu operieren, obwohl die Beschwerden dem linken Bein galten. Der Patient, Remzi Tocila, erkannte den gravierenden Fehler erst nach dem Aufwachen aus der Narkose. Der Versuch, diesen schwerwiegenden Lapsus zu rechtfertigen, bietet Stoff für hitzige Debatten.

Große Empörung

Tocila äußerte sein Unverständnis und seine Empörung über die Entscheidung des Arztes, risikoreich und ohne sein Einverständnis zu operieren. Die vorab unterzeichneten Dokumente beinhalteten eindeutige Anweisungen bezüglich des zu operierenden linken Beines. Eine nachträgliche Begründung seitens des Arztes, die rechte Extremität sei durch Überbelastung ebenfalls betroffen gewesen, konnte Tocila nicht überzeugen.

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Entschlossen, sein Recht einzufordern, beauftragte der Patient einen Anwalt in Nordmazedonien und reichte eine Klage beim Gericht in Skopje ein. Die Suche nach einer einvernehmlichen Lösung, vorgeschlagen durch den Anwalt, verlief erfolglos. Selbst das Angebot der Klinik, die Operation am linken Bein kostenlos nachzuholen, wurde von Tocila aufgrund des verlorenen Vertrauens abgelehnt. Dieser Fall wirft nicht nur Fragen nach der ethischen und professionellen Verantwortung in der Medizin auf, sondern zeigt auch die Bedeutung von klaren Kommunikationswegen und dem Einhalten von Patientenvereinbarungen. Eine Operation ist Vertrauenssache, und dieser Vorfall hat unweigerlich das Vertrauen des Patienten in die betreffende medizinische Einrichtung zerschlagen.

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KO KOSMO-Redaktion
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