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Aufregung um Vučić-Post: „Es lebe unser Volk im Kosovo und Metohija, lang lebe Serbien!“

Aleksandar Vučić gemeinsam mit Bogdan Bukumirić, der vor 18 Jahren von Albanern schwer verwundet wurde. (FOTO: Instagram/@buducnostsrbijeav)

Serbiens Präsident sorgt einmal mehr mit einem kryptischen Instagram-Posting für Aufsehen.  Darauf posiert er mit Bogdan Bukumirić, der vor 18 Jahren von Albanern schwer verwundet wurde.

Serbiens Staatsoberhaupt Aleksandar Vučić traf sich heute unweit von Goraždevac mit Bogdan Bukumirić, der vor 18 Jahren von Albanern schwer verwundet wurde. In seinem Instagram-Posting beschreibt Vučić das tragische Schicksal des Mannes und verspricht ihm persönlich seine Hilfe.

„Damals wurde ein fünfzehnjähriger Junge, Bogdan, von acht Kugeln getroffen, und die Albaner und die internationale Gemeinschaft haben die Täter dieses abscheulichen Verbrechens nie gefunden“, schrieb Aleksandar Vučić auf seinem Instagram-Account „buducnostsrbijeav“. Bei dem Angriff kam Bukumirić mit dem Leben davon, während seine Freunde Pantelija und Ivan, getötet wurden, nur weil sie serbischer Herkunft waren, so Vučić weiter.

„Und nicht nur das, sie haben offiziell die Ermittlungen und jede Suche nach denen eingestellt, die serbische Kinder getötet und verwundet haben.“, schreibt Vučić in seinem wütenden Instagram-Post. Doch das Leid von Bogdan solle ein Ende haben, dafür wolle der serbische Präsident wenn es sein muss auch höchstpersönlich sorgen.

Bogdan würde seit Jahren versuchen die Situation in den Griff zu bekommen und mit seinem Leben fertig zu werden. Vučić sei überzeugt davon, dass er Bogdan auf seinem Weg dabei unterstützen könne und „die Kraft haben werde, ihm irgendwie zu helfen“.

In seinem Post skizzierte Serbiens Präsident auch gleich, wie er dem Mann helfen wolle: Er habe ihm versprochen, mit allen zuständigen Stellen und ihren Vertretern zu sprechen, „um zusätzliche Belohnungen anzubieten, für jeden Hinweis über das schreckliche Verbrechen von Bistrica“. Außerdem versprach Vučić in seinem Posting, „dass die Suche nach Kriminellen nie aufhören würde, damit die Mörder alle wissen, dass sie keine Ruhe haben werden, solange sie leben.“ Zum Schluss schrieb er dann noch stolz: „Es lebe unser Volk im Kosovo und Metohija, lang lebe Serbien!“

Quellen und Links: