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Giganten-Duell

Ausrutscher bedroht Djokovics Wimbledon-Traum – Sinner wartet

Ausrutscher bedroht Djokovics Wimbledon-Traum – Sinner wartet
FOTO: EPA/TOLGA AKMEN
2 Min. Lesezeit |

Novak Djokovic steht vor seiner nächsten großen Chance auf Tennis-Geschichte. Der Serbe könnte am „Heiligen Rasen“ von Wimbledon seinen achten Triumph feiern und damit seinen Grand-Slam-Titelrekord auf beeindruckende 25 Trophäen ausbauen. Doch vor dem Halbfinal-Showdown gegen Weltranglistenersten Jannik Sinner am Freitag steht ein großes Fragezeichen hinter Djokovics körperlicher Verfassung. Der 37-Jährige muss in Topform antreten, um seine Negativserie gegen den formstarken Italiener zu durchbrechen – die letzten vier Duelle gingen allesamt an Sinner.

Die Alarmglocken schrillten bereits im Viertelfinale: Beim letzten Ballwechsel gegen Flavio Cobolli rutschte Djokovic folgenschwer aus und griff sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an die Leiste. Mit seiner immensen Erfahrung rettete sich der Routinier dennoch ins Ziel. „Es passierte sehr plötzlich. Nach dem Ausrutscher spürte ich es sofort. Der Muskel bereitete mir schon im vierten Satz Probleme“, erklärte Djokovic nach der Partie.

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Verletzungssorgen

„Die kommenden 24 bis 48 Stunden werden zeigen, wie ernst die Verletzung ist und welche Maßnahmen wir ergreifen müssen.“ Ein beunruhigendes Signal folgte prompt: Der „Djoker“ sagte seine für Donnerstag angesetzte Trainingseinheit ab – offenbar aus Sorge, die Blessur zu verschlimmern. Eigentlich hätte der Serbe um 13 Uhr auf dem Nebenplatz von Sinner seine Vorbereitungen fortsetzen sollen, erschien jedoch nicht.

Der siebenfache Wimbledon-Champion betonte nach dem Zwischenfall, dass sein Körper nicht mehr derselbe sei wie in jüngeren Jahren. „Ich werde die Auswirkungen des Sturzes wohl erst am nächsten Tag richtig spüren“, sagte Djokovic im Anschluss an sein Viertelfinale. Die Absage des Trainings wurde vom All England Club offiziell bestätigt – eine Maßnahme, die seine Genesungschancen für das Halbfinale wahren soll.

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Geheimes Training?

Die offizielle Bestätigung folgte später: Kein Training für Djokovic am Tag vor dem Halbfinale. Die italienische „Gazzetta dello Sport“ spekulierte sogar, der Grand-Slam-Rekordchampion könnte eine geheime Übungseinheit „fernab neugieriger Blicke“ absolviert haben.

Mit seinem rätselhaften Verhalten sorgt der 37-jährige Tennisstar für zusätzliche Spannung vor dem mit Hochspannung erwarteten Duell in London.

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KO KOSMO-Redaktion
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