Milan Djudic begann seine Reise am 3. März, ein über 1.400 Kilometer langer Fussmarsch von Deutschland zum Kloster Ostrog in Montenegro. Was als körperliche Herausforderung anfing, entwickelte sich zu einer spirituellen Pilgerfahrt von 35 Tagen, die ihn an seine Grenzen brachte und seinen Glauben festigte. Ein Teil dieser Wegstrecke legte er sogar barfuss zurück.

Fünf Länder, ein Ziel: Der Fussmarsch des Glaubens
Auf seiner Wanderung durchquerte Milan fünf Nationen – Deutschland, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro. Anstatt einer schnellen und bequemen Reise mit dem Flugzeug oder Auto wählte er bewusst den Weg zu Fuss nach Ostrog, um auf einzigartige Weise seiner Heiligkeit näher zu kommen.
„Mit Gottes Hilfe“: Die Unterstützung auf Milans Pfad
„Mit meinen eigenen Fussen ging ich auf eine Pilgerreise zu unserer heiligen Stätte. War es einfach? Nein. Aber habe ich es geschafft? Ja, mit Hilfe von guten Menschen, die ich unterwegs getroffen habe, und natürlich mit Gottes Hilfe“, meldete sich Milan aus der Stille seines Zeltabends in den Sozialen Medien. Physische Erschöpfung und schwierige Momente gehörten zur Reise, doch die Unterstützung durch Einheimische und Online-Follower gab ihm Kraft.
Er betonte, wie wichtig die Unterstützung der Menschen für ihn sei, vor allem nach den langen Tagesetappen beim Lagerfeuer. „Auf dieser Reise sind Gott, mein Rucksack und mein Optimismus, dass ich es schaffe und zur grössten Heiligkeit gelangen werde. Die Unterstützung der Menschen bedeutet mir viel, gerade wenn ich abends allein mit meinem Zelt und der Stille bin“, so Milan. Er erinnerte daran, dass man die Trauer im Leben akzeptieren muss, um echtes Glück schätzen zu können.
