Ein Konkursverfahren wurde gegen die Fürstlich Shoppen GmbH mit Firmensitz in Eberndorf eingeleitet. Das erst im Dezember 2024 gegründete Unternehmen, bei dem Silke Petra Eva Brandt als Kommanditgesellschafterin fungiert, steht vor erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Von der Insolvenz sind etwa 15 Gläubiger und 16 Beschäftigte betroffen.
Aus dem Firmenbuch geht hervor, dass sowohl die Fürstlich Shoppen GmbH & Co KG (FN 643759 f) als auch die Fürstlich Shoppen GmbH (FN 643760 g) am 23. Dezember 2024 mit Sitz in der Eisenkappler Straße 10, 9141 Eberndorf eingetragen wurden. Die GmbH & Co KG ist dabei als eigenständiges Teleshopping-Unternehmen registriert, während die GmbH als Komplementärin ohne Vermögensbeteiligung fungiert.
Die Verbindlichkeiten belaufen sich nach Informationen des Alpenländischen Kreditorenverbands (AKV) und des Kreditschutzverbands von 1870 (KSV1870) auf nahezu 296.000 Euro, während die Aktiva mit lediglich 70.000 Euro beziffert werden. Dies führt zu einer Überschuldung von mehr als 220.000 Euro.
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Geschäftsmodell
Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens konzentrierte sich auf den Vertrieb von Mode, Accessoires, Schmuck und Kosmetikartikeln über Onlineplattformen, wobei tägliche Live-Shows in sozialen Medien als Verkaufskanal dienten.
Insolvenzursachen
Die Kreditorenverbände identifizieren als wesentliche Insolvenzursachen eine längerfristige Blockierung auf einer Onlineplattform, die den Verkauf über mehrere Wochen unmöglich machte. Während dieser Verkaufsunterbrechung fielen jedoch weiterhin Personal- und Mietkosten an.
Zusätzlich verschärften Wassereintritte und daraus resultierende Schimmelbildung in den angemieteten Lagerräumlichkeiten die Situation, da diese dadurch nicht mehr nutzbar waren.