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Albanien-Italien

Beste Regierung seit 35 Jahren“: Rama und Meloni besiegeln neue Allianz

Beste Regierung seit 35 Jahren“: Rama und Meloni besiegeln neue Allianz
FOTO: EPA/FABIO FRUSTACI
2 Min. Lesezeit |

Rom und Tirana rücken enger zusammen – ein Treffen auf höchster Ebene setzt ein deutliches Signal in Richtung Zukunft.

Nach einem offiziellen Gespräch mit dem albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama im Palazzo Chigi in Rom hat sich Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni öffentlich zu den Ergebnissen des Treffens geäußert. Rama hatte zuvor in den sozialen Medien festgehalten, dass „keine italienische Regierung in den letzten 35 Jahren mehr für Albanien getan hat als die von Meloni“.

Strategische Partnerschaft

Meloni hob in ihrer Stellungnahme die Notwendigkeit einer weiteren Vertiefung der bilateralen Beziehungen hervor und verwies auf die Fortschritte, die seit dem zwischenstaatlichen Gipfeltreffen im November erzielt worden seien. „Fünf Monate nach dem Regierungsgipfel im November ermöglichte das heutige Treffen im Palazzo Chigi mit dem Ministerpräsidenten der Republik Albanien, Edi Rama, die Bewertung der Fortschritte bei der Stärkung der Partnerschaft zwischen unseren Ländern in Bereichen von gemeinsamem Interesse, mit besonderem Schwerpunkt auf Konnektivität, Verteidigung und Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der irregulären Migration„, erklärte Meloni.

Die Regierungschefin unterstrich dabei, dass die Kooperation in zentralen Feldern wie Infrastruktur, Sicherheit und Migrationsmanagement weiter ausgebaut werde – ein Schritt, den sie als wesentlich für die Festigung der strategischen Partnerschaft zwischen Rom und Tirana bezeichnete. Das aktuelle Treffen knüpft an den ersten zwischenstaatlichen Gipfel zwischen beiden Ländern an, bei dem insgesamt 16 Kooperationsabkommen unterzeichnet worden waren, die die Grundlage für die vertiefte Zusammenarbeit bilden.

Abschiebehaft-Zentren in Albanien

Ein zentraler Baustein der Migrationskooperation ist die Einrichtung von Abschiebehaft-Zentren auf albanischem Territorium. Im März 2025 kündigte Meloni an, dass die albanischen Einrichtungen künftig als Abschiebehaft-Zentren für Personen genutzt werden, deren Schutzanträge in Italien bereits abgelehnt wurden, und im April 2025 kamen 40 Männer unterschiedlicher Nationalitäten in Albanien an, die alle zuvor rechtskräftig abgelehnt worden waren. Die Zentren in Albanien sollen von Italien nach italienischem Recht betrieben werden, wobei Albanien lediglich für die externe Überwachung zuständig ist und Italien alle Kosten trägt.

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KO KOSMO-Redaktion
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