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Aufrüstung

Serbien kauft massiv Waffen – Luftabwehr wird ausgebaut

Serbien kauft massiv Waffen – Luftabwehr wird ausgebaut
(FOTO: EPA/ANDREJ CUKIC)
2 Min. Lesezeit |

Serbien rüstet auf – und Präsident Vucic macht keinen Hehl daraus, wie weit seine Ambitionen dabei reichen.

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hat angekündigt, dass das Land in den nächsten Tagen umfangreiche Verträge zur Beschaffung von Waffen und militärischem Gerät unterzeichnen werde. Ziel sei es, die Verteidigungskapazitäten des Landes weiter auszubauen. Bereits jetzt seien bedeutende Bestellungen für die Armee aufgegeben worden, und der Zustand der materiellen Reserven sowie die personelle wie technische Ausstattung hätten sich seit Jahresbeginn deutlich verbessert.

„In den kommenden Tagen werden wir große und sehr wichtige Verträge für die weitere Beschaffung von Waffen und militärischer Ausrüstung unterzeichnen, und es erwarten uns auch wichtige Besuche, bei denen zusätzliche Verträge mit anderen Staaten vereinbart werden“, erklärte Vucic im Anschluss an ein Treffen mit der Führungsspitze des Verteidigungsministeriums und der serbischen Armee.

Neue Fähigkeiten

Darüber hinaus kündigte er an, die Leistungsfähigkeit der Streitkräfte auf ein neues Niveau heben zu wollen. Konkret nannte er den Aufbau einer mehrschichtigen Luftabwehr sowie die Modernisierung von Überwachungssystemen. „Wir werden über solche Kapazitäten verfügen, dass nichts unbemerkt passieren kann, von strategischer Luftfahrt in der Umgebung bis zu anderen Aktivitäten auf große Entfernungen“, so Vucic.

Einen besonderen Stellenwert räumte er in diesem Zusammenhang der Drohnenproduktion sowie der Robotisierung und Digitalisierung der Armee ein. Er erwarte in diesen Bereichen deutliche Fortschritte, die die militärischen Fähigkeiten Serbiens zusätzlich stärken würden.

Vucic betonte, dass sowohl die Mengen an Waffen und Ausrüstung als auch die Reichweite und Stärke der eingesetzten Systeme weiter erhöht werden sollen – und dass die Entwicklung der Armee konsequent in diese Richtung fortgeführt werde.

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KO KOSMO-Redaktion
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