Ein vermeintlich leeres Cannabis-Päckchen führte zu einer blutigen Konfrontation. Mit gezücktem Messer suchte ein 53-Jähriger Vergeltung bei seinem Dealer.
Am Dienstagmittag des 16. September 2025 kam es in Wien-Favoriten zu einem Zwischenfall, der mit der Festnahme eines 53-jährigen Mannes endete. Der Vorfall ereignete sich gegen 11.55 Uhr, nachdem der Mann gewaltsam gegen seinen vermeintlichen Cannabisverkäufer vorgegangen war.
📍 Ort des Geschehens
Laut Polizeiangaben hatte der 53-Jährige zuvor Cannabis bei einem Bekannten erworben, musste jedoch feststellen, dass das gekaufte Päckchen offenbar leer war. Daraufhin suchte er den Verkäufer erneut auf und konfrontierte ihn bewaffnet mit einem Messer. Bei der Auseinandersetzung erlitt der 32-jährige Verkäufer Verletzungen im Gesichtsbereich.
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Polizeiliche Maßnahungen und rechtliche Konsequenzen
Während das Opfer zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus transportiert werden musste, konnte der Angreifer in Tatortnähe von den Einsatzkräften angehalten werden. Im Zuge seiner Einvernahme zeigte sich der 53-Jährige geständig und bereute seine Tat. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freiem Fuß angezeigt.
Rechtlich drohen dem 53-Jährigen mehrere Anklagepunkte: Körperverletzung nach § 83 StGB kann mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe von bis zu 720 Tagessätzen geahndet werden. Da er das Messer als Waffe einsetzte, könnte auch der Tatbestand der schweren Körperverletzung nach § 84 StGB erfüllt sein, was eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren nach sich ziehen kann. Zusätzlich macht sich der Mann wegen des Cannabis-Erwerbs nach dem Suchtmittelgesetz strafbar.
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