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Drogenfund

Drogen-Razzia: Albaner wollte Koks im WC verschwinden lassen

Drogen-Razzia: Albaner wollte Koks im WC verschwinden lassen
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) konnte am Samstag in Wien mehrere Drogendealer festnehmen und erhebliche Mengen illegaler Substanzen sicherstellen. In einer Serie von Zugriffen gingen den Beamten insgesamt vier mutmaßliche Suchtmittelhändler ins Netz.

Festnahmen in Favoriten

In Wien-Favoriten nahmen die Ermittler zunächst einen 27-jährigen Syrer fest, der einem verdeckten Ermittler Kokain verkaufen wollte. Der Verdächtige versuchte noch, mit einem E-Scooter zu flüchten, konnte jedoch gestellt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung kam es zu einer weiteren Festnahme. Ein zweiter syrischer Staatsangehöriger hatte beim Eintreffen der Polizei versucht, eine Sporttasche mit knapp 500 Gramm Cannabis und 13 Gramm Kokain aus dem Fenster zu werfen. Das Landeskriminalamt Wien führt in beiden Fällen die weiteren Ermittlungen.

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Erfolg in Leopoldstadt

Auch in Wien-Leopoldstadt wurden die EGS-Beamten fündig. Sie observierten einen Mann, der im Verdacht stand, mit Drogen zu handeln. Bei seiner Kontrolle entdeckten die Polizisten mehr als 200 Gramm Kokain. Die darauffolgende Hausdurchsuchung führte zur Festnahme eines weiteren Verdächtigen, der gerade dabei war, abgepackte Kokainportionen in der Toilette zu entsorgen.

Die Beamten konnten dies verhindern und stellten neben weiteren Drogen auch einen vierstelligen Bargeldbetrag sicher. Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich um albanische Staatsangehörige im Alter von 23 und 40 Jahren.

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Die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität ist eine spezialisierte Einheit der Wiener Polizei, die sich gezielt auf Drogendelikte, Diebstähle und andere Formen der Straßenkriminalität konzentriert. Nach dem Suchtmittelgesetz drohen den Verdächtigen bei den sichergestellten Mengen Haftstrafen von bis zu drei Jahren. Die insgesamt über 700 Gramm verschiedener Drogen sowie das beschlagnahmte Bargeld werden als Beweismittel für die laufenden Verfahren verwendet.

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KO KOSMO-Redaktion
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