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Blutbad in Ottakring: Fluchtfahrer stellt sich der Polizei

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Symbolbild FOTO: iStock

Nach der tödlichen Schießerei in einem Wiener Kebap-Restaurant hat sich der mutmaßliche Fahrer des Fluchtfahrzeugs gestellt. Der Schütze bleibt flüchtig.

Nach der tödlichen Schießerei in einem Kebap-Restaurant am Yppenplatz in Wien-Ottakring hat sich ein erster Verdächtiger den Behörden gestellt. Der Mann, der das Fluchtfahrzeug gelenkt haben soll, meldete sich am Freitag freiwillig bei der Polizei. Bei dem blutigen Vorfall am Donnerstagabend war ein 33-jähriger Mann noch am Tatort seinen Verletzungen erlegen.

Ein weiteres Opfer, ein 55-jähriger Mann, schwebt mit lebensgefährlichen Verletzungen auf der Intensivstation. Die Exekutive rückte mit einem Großaufgebot an den Tatort aus. Die genauen Umstände der Gewalttat sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

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Fahndung läuft weiter

Wie MeinBezirk berichtet, handelt es sich bei der gestellten Person nicht um den mutmaßlichen Schützen selbst, sondern um einen Mittäter, der das Fluchtfahrzeug gesteuert haben soll. Die Polizei hält sich mit offiziellen Bestätigungen zu den Details bislang zurück. Die Ermittlungsarbeiten laufen auf Hochtouren.

Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Schützen und einem weiteren Komplizen dauert unterdessen an. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge entwickelte sich vor der Bluttat ein Streit zwischen den späteren Opfern und zwei weiteren Männern im Lokal.

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Streit eskalierte

Im Verlauf dieser Auseinandersetzung zog einer der Beteiligten eine Faustfeuerwaffe und schoss auf die beiden Kontrahenten. Der tödlich getroffene Mann war 33 Jahre alt. Das zweite Opfer, ein 55-jähriger Mann, befindet sich in kritischem Zustand.

Die Ermittler verfolgen aktuell verschiedene Spuren, um die exakten Abläufe und Motive hinter der Gewalttat zu rekonstruieren.