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Drogenhandel

Bosnier wirft Drogen in die Toilette und verstopft Abfluss

(FOTO: iStock)

In einer konzertierten Operation gegen die Drogenszene haben Spezialeinheiten der Kriminalpolizei im Kanton Hercegovačko-Neretva, Mostar (Bosnien und Herzegowina) bemerkenswerte Erfolge erzielt. Zwei separate Einsätze zielten darauf ab, den lokalen Handel mit Cannabis und dessen Anbau im Keim zu ersticken.

In der ersten Aktion gelang den Beamten die Festnahme von A. M., geboren 1985, aus Mostar. Bei ihm fanden sie eine Kunststofftüte mit einer bisher nicht näher bestimmten Menge einer pflanzlichen Substanz, die stark an Marihuana erinnert, sowie ein Mobiltelefon. Diese Beweismittel wurden vorübergehend beschlagnahmt.

Zielgerichtete Operationen

Eine zweite, sorgfältig vorbereitete Operation führte zur Durchsuchung der Wohnung von A. S., Jahrgang 1984, in der Zrinjski Frankopan Straße in Mostar. Hierbei entdeckten die Einsatzkräfte eine voll ausgestattete Indoor-Marihuana-Plantage, eine nicht unerhebliche Menge getrockneter pflanzlicher Substanz, die ebenfalls auf Marihuana hindeutet, zwei digitale Waagen, mehrere Mobiltelefone und Metallgrinder.

Unerwarteter Fund

Eine interessante Wendung nahm die Untersuchung, als in einem Wohnungsblock der Kanalisationsschacht überprüft wurde. Im ersten Stock, direkt unter der Wohnung des Verdächtigen, fanden die Eigentümer eine unbekannte pflanzliche Substanz im Abflusssystem. Es wird vermutet, dass A. S. versucht hat, Beweismittel durch das WC seiner Wohnung zu entsorgen, bevor die Polizei mit der Durchsuchung beginnen konnte.