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Bosnische Brüder brachen europaweit in Wohnmobile ein

Zwei Brüder haben es bei ihren Raubzügen auf Wohnwägen abgesehen. (Foto: iStock)

Zwei Bosnier haben europaweit Wohnmobile ausgeraubt. In vier europäischen Staaten wurden die Brüder bereits verurteilt.

Im Sommer sind wieder vermehrt Camper mit Wohnmobilen oder Wohnwägen unterwegs. Die fahrenden Unterkünfte werden immer öfter zum Ziel von Einbrechern. Auch die Täter scheinen mobil zu sein, wie zwei Brüder aus Bosnien-Herzegowina zeigen. Sie sind international tätig und wurden in einigen EU-Ländern bereits verurteilt.

Omer H. (37) und Sejdo H. (34) wurde 2017 wegen einigen nächtlichen Wohnmobileinbrüchen an Autobahnraststätten und -tankstellen, vor allem im Land Salzburg, verurteilt worden, berichten „Salzburger Nachrichten“. Die verhängten Strafen von 12 Monaten bzw. 22 Monaten sind Zusatzstrafen aus Mai 2017, vom Amtsgericht München.

In Deutschland wurden sie zu jeweils eineinhalb Jahren Gefängnis, wegen eines Wohnmobileinbruchs, verurteilt. In Frankreich war Omer H. 2014 bereits zu fünf Jahren Haft, wegen dort verübter gleichgelagerter Taten, schuldig gesprochen. Im Februar 2016 wurde der 37-Jährige entlassen. Sein Bruder Sejdo H. wurde in der Schweiz im Jahr 2010 zu zwei Jahren verurteilt.

Nun mussten sich die beiden erneut am Landesgericht Salzburg wegen Wohnmobileinbrecher verantworten. Dem Duo werden sieben Wohnmobileinbrüche angelastet. Diese sollen sie bereits zwischen 31. Juli und 8. August 2016 auf Rastplätzen und Tankstellen entlang der Südautobahn (A2) verübt haben. Sie hatten Wohnmobile in Niederösterreich und der Steiermark im Visier. Bargeld, Handys und Elektrogeräte im Gesamtwert von einigen tausend Euro haben die Brüder entwendet. Es gilt die Unschuldsvermutung.