Ein zehnjähriger Junge aus Thailand wurde Opfer eines erschreckenden Mobbingvorfalls, bei dem ihm Mitschüler gegen seinen Willen mehrere Tätowierungen zugefügt haben. Die Kinder brachten unter anderem das herabwürdigende Wort „Pussy“ auf der Stirn des Jungen namens Kao an.
Der Vorfall zeigt eine besonders schwerwiegende Form von Gewalt unter Gleichaltrigen, die weit über verbale Attacken hinausgeht und bleibende körperliche Spuren hinterlässt. Die Umstände, unter denen die Mitschüler an die Tätowiergeräte gelangten und wie sie den Jungen zur Duldung dieser Handlungen zwangen, sind bislang nicht vollständig geklärt.
⇢ Mobbing wegen ihres Gewichts: Neunjährige nimmt sich das Leben
Professionelle Hilfe
In dieser belastenden Situation erhält der betroffene Junge nun Unterstützung von einer professionellen Tätowiererin, die sich seiner Situation angenommen hat. Die Fachfrau bemüht sich darum, die unfreiwilligen Tätowierungen zu überarbeiten oder zu entfernen, um dem Kind die Rückkehr in einen normalen Alltag zu ermöglichen.